450 MHz LTE: stärkeres, intelligenteres Stromnetz für Brasilien

07.05.2026

BELO HORIZONTE, Brasilien, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Jeden Tag drücken Millionen von Brasilianern einen Knopf. Sie schalten einen Computer ein. Sie starten eine Produktionsmaschine. Und Energie passiert einfach. Aber was sich hinter diesem Knopf verbirgt, ist unendlich viel komplexer geworden. Die Nachfrage hat sich geändert: neue Technologien, neue Verbrauchsmuster, neue Qualitätsstandards. Und in diesem neuen Szenario bleibt eines eine unabdingbare Voraussetzung für alle wirtschaftlichen Ambitionen: verfügbare, kontinuierliche und effiziente Energie.

Der brasilianische Stromsektor ist einer der größten und komplexesten der Welt: rund 90 Millionen Verbrauchereinheiten. Mehr als 700.000 Kilometer Verteilnetze. Eine Infrastruktur, die einfach nicht aufhören kann, niemals. Und genau in diesem Zusammenhang hat CEMIG (Companhia Energética de Minas Gerais) beschlossen, ihre digitale Transformation voranzutreiben.

Sandro Bernardes, Projektleiter für Netzwerke und Telekommunikation, VPI/TC der CEMIG, erklärte: CEMIG gilt als das größte integrierte Energieunternehmen Brasiliens, das in den Bereichen Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung und -vermarktung tätig ist. Im Bundesstaat Minas Gerais werden 774 Gemeinden mit mehr als neun Millionen Kunden in unserem gesamten Konzessionsgebiet versorgt. CEMIG betreibt eines der umfangreichsten Stromnetze Brasiliens mit der Aufgabe, die Bevölkerung von Minas Gerais mit qualitativ hochwertiger Energie zu versorgen. Und zwar mit sicherer Energie von den Großstädten bis hin zu den ländlichen Gebieten, von der Industrie bis zur Agrarwirtschaft. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, führt CEMIG den größten Investitionsplan in seiner Geschichte durch:

Verdoppelung der Zahl der Umspannwerke, Erweiterung der Kapazität und Modernisierung des Betriebs. Um diese Expansion aufrechtzuerhalten, haben wir jedoch eine Einschränkung festgestellt: die Abdeckung durch unsere Telekommunikationslösungen. Das Stromnetz von CEMIG wächst weiter und versorgt die Bevölkerung von Minas Gerais mit einem immer höheren Maß an Sicherheit, Qualität und Widerstandsfähigkeit. Unsere Telekommunikationsinfrastruktur musste mit diesem Wachstum Schritt halten und in allen unseren Einrichtungen vorhanden sein.

In diesem Szenario suchte CEMIG nach einem strategischen Partner. Huawei wurde im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens ausgewählt, bei dem das Unternehmen das beste Angebot vorlegte, das den festgesetzten technischen Anforderungen an Stromversorgungslösungen entsprach. Mit der Electric Power eLTE Private Network Solution von Huawei wird CEMIG ein hochleistungsfähiges Telekommunikationsnetz betreiben, das den gesamten Staat abdeckt und zentral von unseren Kontrollzentren aus verwaltet wird. Für CEMIG geht diese Partnerschaft über die Technologie hinaus. Sie steht für eine effiziente Kapitalallokation mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Sie ermöglicht auch die Modernisierung von Anlagen. Außerdem ist ein angemessenes Telekommunikationssystem für den sicheren Betrieb und die Automatisierung unerlässlich. Darüber hinaus ist der nächste Schritt für den Sektor die Einführung privater Netze wie LTE. Und CEMIG hat sich nach internen und externen Studien für die Frequenz 450 MHz entschieden. Diese Frequenz entspricht dem 3GPP-Standard und bietet ein ausgereiftes End-to-End-Ökosystem. Sie ermöglicht eine breite Abdeckung und massive Verbindungen. Sie bietet hohe Zuverlässigkeit und starke Kosteneffizienz. Sie wird weltweit vom Energiesektor eingesetzt. Und Huawei ist einer der führenden Anbieter von Stromversorgungslösungen.

Erfahren Sie mehr über die Electric Power eLTE Private Network Solution von Huawei: https://e.huawei.com/en/solutions/enterprise-wireless/industry-wireless/power-wireless-lte-g

Videos ansehen:

https://e.huawei.com/en/videos/campaign/grid/0d952146b07f46c5af1b3a700a1d4898

Video − https://www.youtube.com/watch?v=M8qLR_3hH_Y

 

 

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Staatlicher Tankrabatt dämpft Energiepreise – Wirtschaftsweise warnen vor neuem Preisdruck

12.06.2026

Der staatliche Tankrabatt hat den jüngsten Inflationsschub in Deutschland vorerst ausgebremst. Im Mai lagen die Verbraucherpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der im April gemessenen Rate von 2,9 Prozent. Damals hatte ein Ölpreisschock infolge des Kriegs im Nahen Osten die Teuerung auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Energie blieb dennoch ein wichtiger Preistreiber: Für entsprechende Produkte mussten Verbraucher 6,6 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Auslöser für die Entlastung an den Zapfsäulen ist eine zum 1. Mai in Kraft getretene Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter. Dieses Instrument wirkt allerdings nur begrenzt: Die Regelung läuft Ende Juni aus, womit ein dämpfender Faktor für die Inflationsrate wegfällt. Ökonomen sehen deshalb ein erhöhtes Risiko, dass sich der Preisdruck in den kommenden Monaten wieder verstärkt, insbesondere wenn sich die Lage an den Energiemärkten weiter zuspitzt.

Wie sich die Inflation hierzulande weiterentwickelt, hängt nach Einschätzung von Volkswirten maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten ab. Eine rasche Lösung des Konflikts ist aus ihrer Sicht derzeit nicht absehbar. Angesichts des Kriegs am Golf könnte das Angebot von Rohöl und Flüssigerdgas längere Zeit eingeschränkt bleiben. Die Situation an der für den globalen Öl- und Gashandel zentralen Straße von Hormus gilt weiterhin als fragil. Steigende Energie-, Produktions- und Transportkosten könnten sich in der Folge zunehmend in den Preisen für Lebensmittel und Dienstleistungen niederschlagen.

Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland im Jahresschnitt eine Inflationsrate von 3,0 Prozent, halten aber auch 3,5 Prozent für möglich. Schon nach der Preiswelle infolge des Ukraine-Krieges hatte sich die Teuerung wieder abgeschwächt; 2025 lag die Inflationsrate bei vergleichsweise moderaten 2,2 Prozent. Viele Preise blieben jedoch auf erhöhtem Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin schmälert: Für einen Euro lässt sich heute weniger erwerben als vor den zurückliegenden Krisenjahren. Ob der Tankrabatt als kurzfristige Entlastung einen nachhaltig stabilisierenden Effekt auf die Teuerung entfalten kann, dürfte daher vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise abhängen.