Zoomlion feiert 34-jähriges Jubiläum und hebt Meilensteine in den Bereichen Innovation und globales Wachstum hervor

01.10.2026

CHANGSHA, China, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder „das Unternehmen") feierte am 28. September sein 34-jähriges Jubiläum mit Feierlichkeiten an seinen Standorten weltweit unter dem Motto „Youth in Bloom, Horizons Beyond" („Jugend in voller Blüte, Horizonte ohne Grenzen"). Die Hauptveranstaltung in der Smart Industrial City von Zoomlion in Changsha brachte Führungskräfte und Beschäftigte des Unternehmens zusammen.

Zoomlion celebrates its 34th anniversary

Beschäftigte aus 22 Ländern überbrachten Glückwünsche zum Jubiläum in ihren jeweiligen Sprachen. Auch die Industrieparks, Geschäftszentren im Ausland und regionalen Einheiten von Zoomlion veranstalteten am selben Tag lokale Aktivitäten.

In den vergangenen 34 Jahren hat sich Zoomlion von seinen Anfängen im Baumaschinenbereich zu einem diversifizierten Maschinenunternehmen entwickelt, das auf Märkten weltweit tätig ist.

1992 | Der Anfang. Zoomlion wurde in Changsha von Zhan Chunxin und sieben Kollegen gegründet, wobei der Schwerpunkt zunächst auf der wirtschaftlichen Verwertung ingenieurwissenschaftlicher Forschungsergebnisse und der Markteinführung neuer Baumaschinen lag.

Erstes Produkt | Betonpumpe HBT40A. Weniger als ein Jahr später brachte das Team die HBT40A, Zoomlions erstes eigenständig entwickeltes Produkt, auf den Markt. Mit der HBT40A stieg Zoomlion in den damals weitgehend von Importmaschinen dominierten Betonpumpenmarkt ein und unternahm den ersten Schritt zum Aufbau eines breiteren Produktportfolios.

Ab 1994 | Erweiterung des Produktangebots. Zoomlion erweiterte sein Produktangebot rasch. Bis 1994 bot das Unternehmen 78 Modelle aus den Bereichen Betonmaschinen, Baukrane und Kommunaltechnik an. Bis 1996 hatte der jährliche Produktionswert 120 Millionen RMB erreicht. Durch diese Expansion ging Zoomlion über eine einzelne Produktkategorie hinaus und erschloss verschiedene Bereiche der Maschinenfertigung.

2000–2010 | Einstieg in die Kapitalmärkte. Zoomlion ließ im Jahr 2000 A-Aktien an der Börse von Shenzhen und im Jahr 2010 H-Aktien in Hongkong notieren und war damit das erste Unternehmen seiner Branche mit einer A+H-Aktiennotierung. Die Börsennotierungen trugen zur weiteren Expansion bei, da das Geschäft und das Produktportfolio des Unternehmens weiter wuchsen.

Ab 2002 | Erweiterung um neue Geschäftsbereiche. Durch Übernahmen und eigene Entwicklungen weitete Zoomlion sein Geschäftsfeld auf Gründungsmaschinen, Arbeitsbühnen sowie Bergbaumaschinen aus. Zudem baute das Unternehmen Kompetenzen bei Schlüsselkomponenten wie Steuerungssystemen und Hydraulik auf und erweiterte damit sowohl sein Maschinenportfolio als auch seine technischen Kompetenzen.

2006–2008 | Anpassung an das Unternehmenswachstum. Im Zuge der Erweiterung seiner Produktpalette und seiner Geschäftstätigkeiten führte Zoomlion im Jahr 2006 eine Geschäftsbereichsstruktur ein, um das gewachsene und stärker diversifizierte Unternehmen zu führen. Bis 2008 hatte der Jahresumsatz die Marke von 10 Milliarden RMB überschritten.

Eine Marke: Zoomlion. Im Zuge der Expansion von Zoomlion in weitere Geschäftsbereiche hatten sich einige Geschäftsbereiche unter unterschiedlichen Markennamen entwickelt. Das Unternehmen fasste sie später unter der Marke ZOOMLION zusammen und schuf so eine einheitliche Identität für seine Aktivitäten im In- und Ausland.

Ab 2008 | Expansion ins Ausland. Zoomlion beschleunigte seine internationale Expansion durch die Übernahme des italienischen Betonmaschinenherstellers CIFA im Jahr 2008. Es folgten weitere Übernahmen im Ausland sowie der Aufbau von Fertigungsstandorten, F&E-Zentren und Strukturen für die Ersatzteilversorgung außerhalb Chinas. Das Unternehmen baute zudem in wichtigen internationalen Märkten lokale Kapazitäten für Vertrieb, Service sowie Ersatzteilversorgung auf und erweiterte damit seine Präsenz über den reinen Produktexport hinaus.

Heute umfassen die Geschäftsbereiche von Zoomlion Baumaschinen, Bergbaumaschinen und Landmaschinen. Das Unternehmen betreibt 11 F&E- und Fertigungsstandorte außerhalb Chinas, und seine Produkte und Dienstleistungen werden in mehr als 170 Ländern und Regionen angeboten. Der internationale Umsatz macht mittlerweile fast 60 % des Gesamtumsatzes aus. In den wichtigsten Märkten verbindet Zoomlion die lokale Fertigung mit Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung, um direkter auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.

Zu Beginn seines 35. Jahres plant Zoomlion, die Diversifizierung, Globalisierung und Digitalisierung weiter voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf hochwertigen Maschinen, intelligenten Technologien sowie einer umweltfreundlicheren Entwicklung liegt. Das Unternehmen wird weiterhin in Technologie und lokale Geschäftstätigkeiten investieren, einschließlich des Einsatzes von KI, Robotik sowie neuen Energietechnologien in allen seinen Geschäftsbereichen. Diese Investitionen werden die Produktentwicklung fördern und dem Unternehmen dabei helfen, Kunden in wichtigen Märkten weltweit zu betreuen.

 

 

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.