ZIMMERMANN präsentiert seine Fall 2026 Collection auf einer Pariser Werbetafel

04.09.2026

PARIS, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Nach dem Start der ersten Außenwerbekampagne der australischen Luxusmarke ZIMMERMANN im Juni in Paris wird die Kampagne im September dieses Jahres in der 10 rue Royale, zwischen der Place de la Concorde und der Place de la Madeleine, vorgestellt. Ein wichtiger Schritt, um Paris neben Sydney als zweite Heimat der Marke zu etablieren.

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Die Plakatwand ist den ganzen Monat über zu sehen und feiert den Start der Fall 2026 Collection „Trailblazer", fotografiert von Anthony Seklaoui und mit Apolline Rocco Fohrer als Model, die das „Valient Lingerie Gown" in der Farbe „Dark Periwinkle" präsentiert.

Fall 2026 strahlt Selbstbewusstsein, Stärke und Tatendrang aus und greift dabei auf Geschichten von Wegbereitern zurück, die Risiken eingegangen sind und Grenzen überwunden haben. Die Kollektion schafft einen Ausgleich zwischen Funktionalität und Weiblichkeit: Skulpturale Silhouetten, strukturierte Drillich-Stoffe und lässige Wollanzüge lassen Einflüsse aus Sport-, Uniform- und Arbeitsmode erkennen, bevor sie mit spitzenbesetzten Schnittteilen, von Dessous inspirierten Lagenlooks und Korsettdetails in den Abend-Boudoir-Stil übergehen. Accessoires, darunter eine neu interpretierte „Cloud 91"-Taschenkollektion, runden den selbstbewussten, von den 1920er Jahren inspirierten Glamour der Kollektion ab.

ZIMMERMANN verkörpert Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Lebensfreude und Weiblichkeit.

ÜBER ZIMMERMANN

Die Schwestern Nicky und Simone Zimmermann gründeten ihre gleichnamige Marke 1991 in Sydney, , Australien. ZIMMERMANN ist bekannt für seine unverwechselbare Ästhetik – eine nahtlose Verbindung aus raffinierter Weiblichkeit, kräftigen Farben und markanten Drucken. ZIMMERMANN ist weltweit bekannt für seinen innovativen Ansatz in Sachen Design und Handwerkskunst – und hat mit Kollektionen, die Optimismus und Weiblichkeit zelebrieren, den modernen Luxus neu definiert .

Medienkontakt: Pr@zimmermann.com

ZIMMERMANN FALL 26 - Precision meets romance for Fall 2026. Lace lingerie evolves into a sculpted gown as sheer pleats flow from caged hips

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.