GUANGZHOU, China, Oct. 19, 2026 /PRNewswire/ -- The 140th China Import and Export Fair (Canton Fair) officially opened in Guangzhou on October 15. Under the theme "Powered by Tech, Go Further," TAILG, a leading electric two-wheeler brand, showcased 22 models, highlighting its latest advances in long-range performance, charging solutions, and smart technologies while strengthening connections with international buyers.
Long-range innovation was a key highlight of TAILG's exhibition. The Flare Series attracted attention with its futuristic design, long-range capabilities, and convenient charging solutions. Among the featured models, the T91 Ultra-L (X9) is equipped with a 74V 90Ah lithium battery, offering a range of up to 150 km. Its compatibility with AC charging stations provides greater charging flexibility for daily commuting and longer journeys.
TAILG also presented a diverse lineup of electric motorcycles, electric bicycles, and e-bikes. Models such as the T77L and T51N feature TFT smart displays, allowing riders to monitor vehicle information in real time. The lineup demonstrates TAILG's continued innovation in meeting diverse mobility needs across global markets.
With more than 2,000 patents, TAILG continues to advance technological innovation across four key areas: energy, power, intelligence, and charging solutions. By integrating these technologies into its products, TAILG aims to enhance riding range, power performance, smart features, and charging convenience, delivering reliable and efficient electric mobility solutions.
During the exhibition, TAILG engaged with international buyers through product demonstrations, technical exchanges, and business discussions. These interactions provided opportunities to better understand local market needs, explore potential partnerships, and expand its presence in overseas markets.
Looking ahead, TAILG will continue to leverage its technological strengths and long-range innovations to deepen cooperation with global partners, bringing reliable, high-quality electric mobility solutions to more markets worldwide.
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Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.
Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.
Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.
Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.