StarCharge Secures 3.5GWh in Energy Storage Agreements at EES Europe, Accelerating Global Expansion

30.06.2026

MUNICH, June 30, 2026 /PRNewswire/ -- StarCharge, a leading global provider of smart energy solutions, announced the signing of strategic energy storage agreements totaling nearly 3.5 GWh during The Smarter E Europe exhibition in Munich. The partnerships, established with key energy industry leaders including AGE Energy and VBG, will cover multiple international markets such as Latvia and Moldova. 

Under the agreements, StarCharge will deliver its proprietary energy storage systems (ESS) and comprehensive turnkey solutions. These deployments are designed to optimize renewable energy integration, enhance grid peak shaving and bolster the operational stability of local power systems. 

The company leverages a full-stack energy storage technology portfolio, which includes battery packs, PCS, BMS, EMS, system integration, and a digital energy management platform, providing full-lifecycle solutions for global clients. Built with a core focus on safety, StarCharge's systems feature smart thermal management, multi-tier safety protections, and digital operation and maintenance (O&M) capabilities to ensure long-term reliability and efficiency. 

This 3.5GWh pipeline milestone significantly expands StarCharge's global footprint and underscores its growing brand influence, product competitiveness, and robust project delivery capabilities. The company has been steadily deepening its strategic operations across Europe, the Asia-Pacific, and South America, building localized service networks that cover market development, delivery, and after-sales O&M. In the European market alone, StarCharge currently maintains stable momentum with quarterly shipments of approximately 150MWh. 

By combining localized service networks with industry-leading technology, StarCharge aims to accelerate the deployment of clean energy alongside its global partners, driving the transition toward a secure, efficient, and low-carbon energy future. 

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.