SINGAPUR, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Seaspan Corporation Pte. Ltd. (Seaspan), ein führender unabhängiger Eigentümer und Betreiber von Schifffahrtsanlagen, freut sich, die Veröffentlichung seines Nachhaltigkeitsberichts 2025 bekannt zu geben, in dem die Leistungen und Fortschritte des Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) dargelegt werden.
Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten von Seaspan im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025, einschließlich der Fortschritte in den Bereichen Dekarbonisierung, Sicherheitsleistung, Personalentwicklung und Unternehmensführung.
„In einem Jahr, das von beispielloser geopolitischer Unsicherheit, komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen und einem sich beschleunigenden technologischen Wandel geprägt war, hat sich Seaspan weiterhin darauf konzentriert, unsere Ziele umzusetzen und nachhaltigen Wert zu schaffen", sagte Bing Chen, Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO. „Wir bekennen uns weiterhin zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact und erzielen auf unserem Weg zur Dekarbonisierung bedeutende Fortschritte, während wir uns gleichzeitig nach wie vor stark für die Verbesserung der Sicherheit, die Förderung unserer Mitarbeiter und die Steigerung der operativen Exzellenz einsetzen."
Höhepunkte 2025
Nachhaltigkeit spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der langfristigen Strategie von Seaspan und ist fest in der Art und Weise verankert, wie das Unternehmen seine Anlagen betreibt, seine Mitarbeiter unterstützt und mit Kunden zusammenarbeitet, um sichere, zuverlässige und wirtschaftliche maritime Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg anzubieten.
Seaspan hat sich zum Ziel gesetzt, durch kontinuierliche Investitionen, Innovationen und branchenweite Zusammenarbeit langfristige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2025 steht unter folgendem Link zum Download bereit: https://www.seaspancorp.com/esg
Über Seaspan Corporation Pte. Ltd.
Seaspan ist der weltweit führende Eigentümer und Betreiber von Schifffahrtsanlagen, der sich auf langfristige, festverzinsliche Mietverträge mit den bekanntesten Reedereien der Welt konzentriert. Zum 31. März 2026 bestand die Betriebsflotte von Seaspan aus 247 Schiffen (einschließlich zweier Very Large Ethane Carrier und vier Open Hatch Gantry Crane-Schiffe, die im April 2026 unter Vertrag genommen wurden) mit einer Gesamtflottenkapazität von etwa 2,5 Millionen TEU bei vollständiger Auslieferung.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.