SUZHOU, China und MÖLNDAL, Schweden, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Suzhou Ribo Life Science Co., Ltd. (06938.HK) und ihre Tochtergesellschaft Ribocure Pharmaceuticals AB (zusammen als „Ribo" bezeichnet) geben in Zusammenarbeit mit Madrigal Pharmaceuticals, Inc. (Madrigal, NASDAQ: MDGL) bekannt, dass im Rahmen ihrer siRNA-Partnerschaft der Meilenstein der Nominierung des ersten Wirkstoffkandidaten erfolgreich erreicht wurde. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis einer effizienten Zusammenarbeit. Im Anschluss daran werden unverzüglich Studien zur Vorbereitung des IND-Antrags eingeleitet, um die geplanten klinischen Studien zu unterstützen.

Diese Partnerschaft unterstreicht deutlich das gemeinsame Engagement von Ribo und Madrigal für die Weiterentwicklung innovativer RNA-Therapeutika zur Behandlung von Lebererkrankungen, wobei der Schwerpunkt auf der metabolisch bedingten Steatohepatitis (MASH) liegt – einem Bereich mit enormem ungedecktem medizinischem Bedarf. Die Zusammenarbeit umfasst mehrere präklinische Wirkstoffkandidaten und erweitert das Spektrum potenzieller, auf die Leber ausgerichteter Therapien für MASH weiter.
„Wir freuen uns sehr, bereits nach wenigen Monaten den ersten wichtigen Meilenstein in unserem gemeinsamen MASH-Programm mit Madrigal erreicht zu haben. Madrigal hat sich im MASH-Bereich als Marktführer etabliert und verfügt über fundiertes klinisches Fachwissen, während Ribo über erstklassige Kompetenzen in der siRNA-Wirkstoffforschung und der Verabreichungstechnologie verfügt. Unsere Stärken ergänzen sich und haben so den raschen Fortschritt dieses Projekts gefördert. Beide Parteien setzen sich dafür ein, die Entwicklung unseres neuartigen siRNA-Kandidaten für MASH voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, dieses Kooperationsprogramm gemeinsam voranzutreiben und Patienten weltweit, die an MASH leiden, vielversprechende neue Behandlungsmöglichkeiten anzubieten", sagte Li-Ming Gan, Co-Geschäftsführer und Präsident für globale F&E von Ribo.
Informationen zu Suzhou Ribo Life Science Co. Ltd. und Ribocure Pharmaceuticals AB
Suzhou Ribo Life Science Co. Ltd. (Ribo, 06938.HK) ist ein innovatives Forschungs- und Entwicklungsunternehmen im klinischen Stadium, das sich der Entwicklung von Nukleinsäure-Arzneimitteln und verwandten Produkten auf Basis der RNA-Interferenz-Technologie (RNAi) widmet. Mit seinen innovativen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und vertikal integrierten Technologieplattformen hat Ribo eine starke Produktpipeline aufgebaut, um einen Beitrag zur Behandlung schwerer Krankheiten mit ungedecktem medizinischem Bedarf zu leisten.
Als Tochtergesellschaft von Suzhou Ribo Life Science widmet sich Ribocure Pharmaceuticals AB (Ribocure) der globalen Entwicklung lebensrettender Oligonukleotid-Therapien, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Wirkstoffen und der Pipeline sowie auf neuen Zielstrukturen und dem Aufbau innovativer Kapazitäten zur Durchführung klinischer Studien und zur Entwicklung von siRNA-Medikamenten liegt, um weltweit echte ungedeckte medizinische Bedürfnisse zu decken.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ribolia.com und www.ribocure.com und.
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.