Quest Global unterzeichnet „UK Armed Forces Covenant"

23.09.2026

Im Rahmen der Vereinbarung werden Veteranen, Reservisten, Militärangehörige und ehemalige Soldatinnen und Soldaten an allen britischen Niederlassungen von Quest Global unterstützt.

BANGALORE, Indien, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Quest Global Engineering Services Limited hat den „UK Armed Forces Covenant" unterzeichnet und damit sein Engagement für die Unterstützung der Angehörigen der Streitkräfte – Veteranen, Reservisten, ehemalige Angehörige der Streitkräfte und Militärfamilien – bekräftigt.

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Der „Armed Forces Covenant" ist eine Verpflichtung von Organisationen im gesamten Vereinigten Königreich, den Beitrag derjenigen anzuerkennen, die in den Streitkräften dienen oder gedient haben, und sicherzustellen, dass sie im Arbeitsleben und in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens fair behandelt werden.

Im Rahmen dieses Engagements wird Quest Global Beschäftigungsmöglichkeiten für Veteranen und ehemalige Militärangehörige fördern, Ehepartner und Lebenspartner von Militärangehörigen unterstützen und Mitarbeitende, die als Reservisten tätig sind, flexible Arbeitsbedingungen bieten.

Chris Reed, Operations Manager and Armed Forces Champion bei Quest Global, erklärte: „Die Unterzeichnung des „Armed Forces Covenant" spiegelt unser Engagement wider, Angehörige der Streitkräfte in allen unseren Standorten in Großbritannien zu unterstützen. Wir erkennen die wertvollen Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven an, die Veteranen, Reservisten, ehemalige Soldatinnen und Soldaten und Militärfamilien in den Arbeitsalltag einbringen, und freuen uns, dieses Engagement durch den Covenant offiziell zu bekräftigen."

Im Rahmen seines Engagements wird Quest Global weiterhin Initiativen verfolgen, die darauf abzielen, das Bewusstsein und das Verständnis für die Gemeinschaft der Streitkräfte zu stärken und ein inklusives Arbeitsumfeld für Mitarbeitende zu fördern, die einen Bezug zum Militärdienst haben.

Die Unterzeichnung des „Armed Forces Covenant" unterstreicht das Engagement von Quest Global, vielfältige Talente zu fördern und in allen seinen Geschäftsbereichen ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Informationen zu Quest Global

Quest Global ist ein weltweit tätiges Ingenieurdienstleistungsunternehmen, das Kunden aus einer Vielzahl von Branchen unterstützt, darunter Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Automobilindustrie, Energiewirtschaft, Hightech, Medizintechnik und Gesundheitswesen, Schienenverkehr sowie Halbleiterindustrie. Das Unternehmen ist in mehr als 20 Ländern tätig und verfügt weltweit über Entwicklungs- und Lieferzentren.

 

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Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“