Die unverbindliche Absichtserklärung (MOU) zielt darauf ab, Innovation und operative Exzellenz im Energiesektor zu fördern.
RIAD, Saudi-Arabien, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Quantinuum, ein führendes Unternehmen im Bereich Quantencomputing, gab heute die Unterzeichnung einer unverbindlichen Absichtserklärung (MOU) mit Aramco bekannt, einem der weltweit führenden integrierten Energie- und Chemiekonzerne, um eine Reihe industrieller Anwendungsfälle zu untersuchen, die Quantencomputing-Fähigkeiten zu verbessern und die Weichen für eine mögliche Forschungskooperation mit Schwerpunkt auf fehlertolerantem Quantencomputing zu stellen.
Im Rahmen der Absichtserklärung beabsichtigen die Unternehmen, erste technische Einarbeitungsmaßnahmen durchzuführen und den Wissensaustausch zu fördern. Zudem werden sie Herausforderungen von Aramco identifizieren, die sich für die Quantencomputing-Forschung eignen könnten, wobei der Schwerpunkt auf der Lösung komplexer Probleme im Bereich Energie und digitale Transformation liegt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, zu bewerten, wie zukünftige Generationen von Quantensystemen relevante wissenschaftliche und industrielle Herausforderungen bewältigen können, sowie verschiedene Modalitäten des Quantencomputings zu vergleichen.
Die Zusammenarbeit ergänzt die bestehenden Initiativen von Aramco, sich als Vorreiter bei der Anwendung fortschrittlicher Quantentechnologien in der Energiebranche zu positionieren, und stärkt damit die Bemühungen des Unternehmens, die digitale Transformation des Sektors zu unterstützen und einen Beitrag zur sich weiterentwickelnden Roadmap für Quantencomputing in der Energiebranche zu leisten.
„Unternehmen, die davon ausgehen, von Quantencomputing zu profitieren, müssen bereits heute damit beginnen, ihr Fachwissen, ihre Algorithmen und ihre Arbeitsabläufe zu entwickeln", sagte Dr. Rajeeb Hazra, Präsident und CEO von Quantinuum. „Diese Absichtserklärung schafft einen Rahmen für Quantinuum und Aramco, um Fachwissen auszutauschen, wichtige industrielle Herausforderungen zu identifizieren und den Weg für eine vertiefte Forschungszusammenarbeit zu ebnen. Durch die Kombination des wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Know-hows von Aramco mit den integrierten Hardware- und Software-Kompetenzen von Quantinuum wollen wir eine solide Grundlage für die Forschung im Bereich künftiger Generationen des Quantencomputings schaffen."
Informationen zu Quantinuum
Quantinuum ist ein führendes Unternehmen im Bereich Quantencomputing, das eine Full-Stack-Plattform anbietet, die darauf ausgelegt ist, Quantencomputing in realen Umgebungen einsetzbar zu machen. Das Unternehmen hat mehrere Generationen von Quantensystemen auf Basis eingefangener Ionen kommerziell eingeführt, die auf der bewährten QCCD-Architektur aufbauen. Diese wurden mit neuartigen Designs und Funktionen umgesetzt, um die branchenweit höchsten Genauigkeitsniveaus auf der Grundlage der durchschnittlichen 2-Qubit-Gattertreue zu erreichen.[1] Quantinuum unterhält aktive Kooperationen mit Marktführern aus den Bereichen Pharmazie, Materialwissenschaften, Finanzdienstleistungen sowie aus dem staatlichen und industriellen Sektor und arbeitet zudem weltweit mit akademischen und Forschungseinrichtungen zusammen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 800 Mitarbeiter, darunter führende Wissenschaftler und Forscher. Quantinuum hat seinen Hauptsitz in Broomfield, Colorado, und verfügt über weitere Standorte in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Japan, Katar und Singapur. Weitere Informationen finden Sie unter www.quantinuum.com.
Warnhinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen
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[1] Stand: 31. Dezember 2025.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“