HONG KONG, June 22, 2026 /PRNewswire/ -- NOVVA Group ("Novva"), a global AI-enabling energy infrastructure platform, today announced a definitive agreement to acquire a Colombian solar portfolio from German renewables developer ABO Energy, marking a significant milestone in its Latin American expansion.

The portfolio comprises three advanced-stage solar projects with a combined installed capacity of 37.8 MWac. Located in the Andean highlands of central Colombia, the projects benefit from strong solar irradiation, secured grid connection approvals, and long-term land lease agreements. Commercial operation is targeted for early 2028, delivering clean, reliable power to the country's key economic and growth centres.
Colombia's accelerating digital transformation and industrial modernisation are driving sustained demand for clean power. Under the government's 2024–2031 National AI Roadmap, AI adoption is targeted across 50% of enterprises and public-sector institutions — underscoring the long-term need for the infrastructure Novva delivers.
"Colombia is exactly the kind of market Novva is built to serve. By combining specialised financing with global delivery expertise, we are accelerating the local energy transition and laying the green power foundation that tomorrow's digital economy and high-growth industries will rely on," said Steven Liu, Founder and CEO of Novva.
"We are delighted to partner with Novva to advance these high-quality assets. Their financing and execution capabilities make them an ideal partner to take the projects forward, driving local growth and accelerating Colombia's clean energy transition," said Ingo Burdack-Debes, General Manager at ABO Energy.
Following the recent acquisition of the 120 MWp solar project in the Philippines, this transaction further strengthens Novva's capability to deploy bankable infrastructure across high-potential emerging markets.
About Novva
Novva (NOVVA Group Pte. Ltd.) is a global AI-enabling energy infrastructure platform that originates, finances, builds, and operates bankable clean energy assets across Southeast Asia and Latin America. As digital transformation drives an unprecedented increase in global electricity demand, Novva scales its clean power capabilities to build the reliable energy foundation for the AI era and beyond.
www.novvaglobal.com
About ABO Energy
ABO Energy is a globally recognised developer and constructor of renewable energy projects headquartered in Wiesbaden, Germany. The company specialises in wind, solar, storage, and hydrogen technologies, managing the full process from site assessment and licensing to engineering, financing, and long-term operational management.
www.aboenergy.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/novva-group-acquires-colombian-solar-portfolio-from-abo-energy-strengthening-latin-american-platform-302806057.html
Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.