Nordic Semiconductor feiert 10 Jahre zentrale Beteiligung an BBC micro:bit, einem Projekt, das weltweit über 73 Millionen junge Menschen an das Programmieren heranführt

14.10.2026

Nordic setzt sich dafür ein, Kinder und Schüler näher an Technologie und technische Berufe heranzuführen, während die Micro:bit Educational Foundation zu einer Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildungswesen aufruft

OSLO, Norwegen, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Nordic Semiconductor (OSE:NOD), ein weltweit führender Anbieter von energiesparenden drahtlosen IoT-Lösungen, feiert diesen Monat das 10-jährige Jubiläum seiner extrem stromsparenden Funktechnologie. Diese bildet das Herzstück von BBC micro:bit, einem handlichen Entwicklungsboard für den Bildungsbereich. Laut der Micro:bit Educational Foundation hat es rund 73,5 Millionen jungen Menschen in mehr als 85 Ländern dabei geholfen, das Programmieren und digitale Kreativität zu erlernen.

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Dieser Meilenstein ist das Ergebnis eines Aufrufs der Stiftung an Industrie und Bildungswesen zur Zusammenarbeit, damit Kinder Technologie verstehen, hinterfragen und damit kreativ werden können. Bei seinem Start im Jahr 2016 im Rahmen der BBC-Kampagne „Make it Digital" wurden bis zu eine Million micro:bit-Boards mit drahtloser Technologie von Nordic an Schulkinder in ganz Großbritannien verteilt. Heute ist es eines der weltweit am häufigsten genutzten Werkzeuge, um junge Menschen an das Programmieren, die Elektronik und die digitale Kreativität heranzuführen. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2028 100 Millionen junge Menschen zu erreichen.

„Nordic Semiconductor war von Anfang an dabei. Im Jahr 2016 lieferte das Unternehmen eine Million Bauteile für das ursprüngliche BBC micro:bit, das allen Schülern der 7. Klasse in ganz Großbritannien überreicht wurde", sagt Gareth Stockdale, CEO der Micro:bit Educational Foundation. „Das war ein außergewöhnliches Engagement für eine neue Idee, und es hat dazu beigetragen, einer ganzen Generation junger Menschen einen echten Computer in die Hand zu geben."

Die ursprüngliche Platine beruhte auf dem Bluetooth® Low Energy-SoC nRF51822 von Nordic, während der aktuelle micro:bit v2 den Multiprotokoll-SoC nRF52833 nutzt. Dieser bietet erstklassige drahtlose Bluetooth-LE-Konnektivität und Edge-AI-Fähigkeiten mit extrem geringem Stromverbrauch. Damit lernen Schüler auf bewährter, stromsparender Funktechnologie aus derselben Produktfamilie, die auch von professionellen Ingenieuren in vernetzten Produkten für Verbraucher-, Industrie- und Gesundheitsanwendungen genutzt wird. Für viele Entwickler ist das micro:bit der erste Schritt auf dem Weg vom Klassenzimmer zur professionellen Wireless-Entwicklung.

Gareth Stockdale fährt fort: „Nordic ist nach wie vor einer unserer ältesten und aktivsten Partner, dessen Technologie das Herzstück jedes micro:bit bildet. „Wir sind sehr dankbar für ihre Großzügigkeit und ihr Vertrauen in unsere Arbeit. Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahrzehnt gemeinsam daran zu arbeiten, noch mehr Kindern zu zeigen, was sie mit Technologie alles erschaffen können."

„Das micro:bit hat gezeigt, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn Technologie zugänglich, praktisch und unterhaltsam gestaltet wird. Das Interesse an Technik entsteht oft schon früh, lange bevor man sich für ein Fach oder einen Beruf entscheidet", erklärt Vegard Wollan, CEO von Nordic Semiconductor. „Wir möchten, dass Kinder entdecken, was sie alles bauen können, und dass sie Technik und Elektronik als echte Option für ihre Ausbildung sehen." Viele zukünftige Entwickler werden im Klassenzimmer durch das micro:bit zum ersten Mal mit drahtloser Technologie in Berührung kommen. Das werden wir weiterhin unterstützen – durch unsere Technologie und durch die Zusammenarbeit mit den Schulen und Gemeinschaften in unserer unmittelbaren Umgebung."

Nordics Engagement für die Bildung junger Menschen geht diesen Monat vor Ort weiter. Am 15. Oktober wird Nordic gemeinsam mit Electronic Coast am Horten Tech Festival in Norwegen teilnehmen. Dort haben Schüler und Studenten aus der Region die Möglichkeit, die Technologieexperten von Nordic zu treffen und ihnen Ideen zu präsentieren, die sie gerne mit dem micro:bit umsetzen möchten. Nordic wird BBC micro:bits zusammen mit weiteren ausgewählten drahtlosen IoT-Technologien vorstellen. Nordic möchte sich damit jungen Menschen sichtbar und zugänglich machen – auch denen, die eine Karriere im Ingenieurwesen und in der Technik in Betracht ziehen – und gleichzeitig die Präsenz des Unternehmens in einer der wichtigsten Elektronik-Communities Norwegens stärken.

Mit seiner Kombination aus unterrichtsfreundlicher Hardware und drahtloser Technologie in Industriequalität hat micro:bit dazu beigetragen, die Lücke zwischen Bildung und ingenieurwissenschaftlicher Praxis zu schließen. Für Nordic ist das Programm eine natürliche Erweiterung seiner grundlegenden Mission: die Bereitstellung einer kompletten drahtlosen Lösung für die Entwicklung, den Einsatz und die Wartung von IoT-Geräten weltweit – sicher, zuverlässig und nachhaltig.

Über Nordic Semiconductor

Nordic Semiconductor ist ein führendes Unternehmen im Bereich energiesparender, drahtloser IoT-Technologien. Das Unternehmen stellt die unverzichtbaren Plattform- und Funktechnologien bereit, die IoT-Geräte weltweit miteinander verbinden. Durch das Angebot von erstklassiger Hardware, eingebetteter Software, Entwicklungstools und Cloud-Lifecycle-Services vereinfacht Nordic Semiconductor die Entwicklung und Wartung sicherer, zuverlässiger und skalierbarer vernetzter Produkte.

www.nordicsemi.com  

Nordic Semiconductor Logo

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.