Neue agentische KI-Plattform läutet das Ende manueller Präsentationswerkzeuge ein

08.09.2026

Sembly AI bringt Sembly 3.0 auf den Markt und vollzieht damit die größte Weiterentwicklung seit 2019

BERLIN, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Sembly AI bringt heute Sembly 3.0 auf den Markt, eine agentbasierte KI-Plattform, die Dokumente, Besprechungsprotokolle und CRM-Inhalte eines Unternehmens innerhalb weniger Minuten in fertige, vollständig markenspezifische Präsentationen, Angebote, Fallstudien und Berichte in über 45 Sprachen umwandelt.

L-R Gil Makleff, Chief Executive Officer, Co-Founder of Sembly AI and Artem Koren, Chief Product & Technology Officer, Co-Founder of Sembly AI

Die Markteinführung stellt die bislang bedeutendste Weiterentwicklung des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 2019 dar und ist eine Neupositionierung von Sembly als „KI-Ausführungsschicht" für Unternehmen. Die Plattform wandelt alltägliches Geschäftswissen in fertige Materialien um, die Unternehmen für den Verkauf, die Umsetzung und die Kommunikation nutzen.

Die Nutzer müssen lediglich ihr Ziel (z. B. „Meine Dienstleistungen verkaufen") und die Website des Kunden angeben und können dann beobachten, wie Sembly die Arbeit aufnimmt: Es extrahiert Informationen aus Unternehmensunterlagen, leitet daraus ein passendes Branding ab, recherchiert den Kunden und erstellt eine maßgeschneiderte, markengerechte Präsentationsmappe.

„Prompts regen die Menschen dazu an, darüber nachzudenken, wie sie mit der KI kommunizieren sollen. Aber durch den Dialog können sie sich auf das konzentrieren, was sie erreichen wollen", sagte Gil Makleff, Geschäftsführer und Mitbegründer von Sembly AI. „Dadurch lässt sich die Erstellung von Geschäftsdokumenten schneller und effizienter gestalten, sodass die eingesparte Zeit sich in konkrete geschäftliche Vorteile umsetzt."

„Das manuelle Erstellen von Präsentationen gehört der Vergangenheit an", sagte Artem Koren, Leiter für Produkt und Technologie und Mitbegründer von Sembly AI. „Geschäftsunterlagen bilden die Grundlage für die Entscheidungsfindung: Sie bestimmen, wie Unternehmen kommunizieren, überzeugen und Entscheidungen treffen. Sembly 3.0 verändert die Art und Weise, wie sie erstellt werden, grundlegend."

„Ihre Kunden möchten wissen, wie Sie sie in ihrem jeweiligen Umfeld und ihrer jeweiligen Situation unterstützen, und Sembly macht dies für jeden Kunden möglich", fügte Koren hinzu. „Mit Sembly 3.0 hängen Ihre Ergebnisse davon ab, wie klar Sie Ihr Ziel formulieren können. Das ist die einzige Einschränkung."

Erste Nutzer von Sembly 3.0 berichten, dass sie zwei bis drei Wochen Arbeitszeit bei Berichten und Präsentationen einsparen, die üblicherweise mehrere Stellen durchlaufen, bevor sie zur Auslieferung bereit sind.

Heorhii Tulchyi, Leiter Technologie bei dem Marktforschungsunternehmen Bell & Holmes, gehört zu den ersten Nutzern von Sembly 3.0.

Er sagte: „Sembly hat die Art und Weise, wie ich Präsentationen vorbereite und mit Kunden kommuniziere, grundlegend verändert. Es hat meinem Team und mir wochenlange Arbeit erspart und den Prozess, mit dem wir Ideen und Informationen in ausgereifte Ergebnisse umsetzen, erheblich beschleunigt. Ich habe noch nichts Vergleichbares auf dem Markt gesehen."

Sembly 3.0 ist ab heute unter www.sembly.ai verfügbar.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.