MÜNCHEN, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Nagarro, ein weltweit führendes Unternehmen für KI-Transformation und Entwicklung, hat heute seine ungeprüften Finanzzahlen für das zweite Quartal 2026 und das erste Halbjahr 2026 vorgelegt und seinen Halbjahresfinanzbericht veröffentlicht.
Ergebnisse für das zweite Quartal
Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 252,4 Mio. €, gegenüber 252,0 Mio. € im zweiten Quartal 2025. Auf Basis konstanter Wechselkurse betrug das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr 2,0 %, was einem Wachstum von 0,2 % auf Euro-Basis entspricht. Das organische Umsatzwachstum gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres betrug auf Basis konstanter Wechselkurse 0,6 %, was umgerechnet in Euro einem Rückgang von 1,1 % entspricht. Der Gross Profit sank im zweiten Quartal 2026 auf 81,8 Mio. € (entsprechend einer Marge von 32,4 %), nach 83,7 Mio. € (entsprechend einer Marge von 33,2 %) im zweiten Quartal 2025. Das bereinigte EBITDA stieg im zweiten Quartal 2026 auf 37,8 Mio. € (entsprechend einer Marge von 15,0 %), gegenüber 30,5 Mio. € (entsprechend einer Marge von 12,1 %) im zweiten Quartal 2025.
Das EBITDA sank im zweiten Quartal 2026 auf 27,7 Mio. €, gegenüber 32,0 Mio. € im zweiten Quartal 2025. Während das bereinigte EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3 Mio. € stieg, sank das EBITDA um 4,3 Mio. €, was in erster Linie auf einen Anstieg der Kosten für aktienbasierte Vergütungsvereinbarungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 12,0 Mio. € zurückzuführen ist (Aufwand von 8,1 Mio. € im zweiten Quartal 2026 gegenüber einem Ertrag von 3,9 Mio. € im zweiten Quartal 2025). Aufgrund derselben Ursache sank das EBIT im zweiten Quartal 2026 auf 19,2 Mio. €, gegenüber 23,4 Mio. € im zweiten Quartal 2025. Das Ergebnis der Periode stieg im zweiten Quartal 2026 auf 10,6 Mio. €, gegenüber 8,3 Mio. € im zweiten Quartal 2025, was hauptsächlich auf den Wegfall des Quellensteueraufwands für konzerninterne Dividenden zurückzuführen ist. Die Zahl der Kunden, mit denen Nagarro in den vergangenen zwölf Monaten einen Umsatz von über einer Million Euro generierte, stieg zum 30. Juni 2026 auf 184, gegenüber 179 zum 31. März 2026.
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich im zweiten Quartal 2026 auf 29,8 Mio. €, gegenüber 4,9 Mio. € im zweiten Quartal 2025. Dies ist in erster Linie auf höhere Zahlungseingänge aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf geringere Steuerzahlungen zurückzuführen.
Auf der Hauptversammlung am 29. Juni 2026 wurde eine Dividende von 1,00 € je Aktie beschlossen, die sich auf 12,4 Mio. € belief und 14,9 % des EBIT des Jahres 2025 entsprach. Im Vergleich dazu wurde auf der Hauptversammlung am 30. Juni 2025 eine Dividende von 1,00 € pro Aktie beschlossen, die sich auf 12,6 Mio. € belief und 13,1 % des EBIT des Jahres 2024 ausmachte.
Ergebnisse für das erste Halbjahr
Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte sich der Umsatz von Nagarro auf 500,5 Mio. €, gegenüber 498,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2025. Auf Basis konstanter Wechselkurse betrug das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr 4,2 %, was einem Wachstum von 0,3 % auf Euro-Basis entspricht. Das organische Umsatzwachstum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug auf Basis konstanter Wechselkurse 2,7 %, was auf Euro-Basis einem Rückgang von 1,1 % entsprach. Der Gross Profit und die Gross Margin blieben im ersten Halbjahr 2026 mit 159,2 Mio. € (entsprechend einer Marge von 31,8 %) nahezu stabil, im Vergleich zu 159,3 Mio. € (entsprechend einer Marge von 31,9 %) im ersten Halbjahr 2025. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 69,1 Mio. € (entsprechend einer Marge von 13,8 %), gegenüber 60,8 Mio. € (entsprechend einer Marge von 12,2 %) im ersten Halbjahr 2025.
Das EBITDA stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 66,5 Mio. €, gegenüber 65,0 Mio. € im ersten Halbjahr 2025. Das EBIT stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 49,2 Mio. €, gegenüber 47,5 Mio. € im ersten Halbjahr 2025. Das Ergebnis der Periode stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 29,8 Mio. €, gegenüber 19,6 Mio. € im ersten Halbjahr 2025.
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ging von 42,4 Mio. € im ersten Halbjahr 2025 auf 29,5 Mio. € im ersten Halbjahr 2026 zurück, was auf ausstehende Zahlungen einiger Kunden zurückzuführen ist, deren Eingang für das dritte Quartal 2026 vorgesehen ist. Die Forderungslaufzeit (DSO), die basierend auf den vierteljährlichen Umsatzerlösen berechnet wird und sowohl Vertragsvermögenswerte als auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet, blieb mit 86 Tagen am 30. Juni 2026 gegenüber dem 31. März 2026 konstant.
Die Zahlungsmittel von Nagarro beliefen sich zum 30. Juni 2026 auf 131,3 Mio. € und erhöhten sich damit gegenüber 124,6 Mio. € zum 31. Dezember 2025. Die Finanzverbindlichkeiten von Nagarro blieben zum 30. Juni 2026 mit 310,5 Mio. € nahezu stabil, verglichen mit 310,1 Mio. € zum 31. Dezember 2025. Das Unternehmen beschäftigte zum 30. Juni 2026 18.711 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nachfolgend findet sich eine Übersicht der Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026:
Q2 2026 | Q2 2025 | Wachstum | ||||
Mio. EUR | Mio. EUR | |||||
Umsatz | 252,4 | 252,0 | 0,2 % in Euro gegenüber dem Vorjahr | |||
Gross Profit | 81,8 | 83,7 | -2,3 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Gross Margin | 32,4 % | 33,2 % | ||||
Bereinigtes EBITDA | 37,8 | 30,5 | 23,9 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Bereinigte EBITDA-Marge | 15,0 % | 12,1 % | ||||
EBITDA | 27,7 | 32,0 | -13,4 % gegenüber dem Vorjahr | |||
EBIT | 19,2 | 23,4 | -17,9 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Ergebnis der Periode | 10,6 | 8,3 | 27,7 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Nachfolgend findet sich eine Übersicht der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026:
H1 2026 | H1 2025 | Wachstum | ||||
Mio. EUR | Mio. EUR | |||||
Umsatz | 500,5 | 498,9 | 0,3 % in Euro gegenüber dem Vorjahr | |||
Gross Profit | 159,2 | 159,3 | -0,1 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Gross Margin | 31,8 % | 31,9 % | ||||
Bereinigtes EBITDA | 69,1 | 60,8 | 13,7 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Bereinigte EBITDA-Marge | 13,8 % | 12,2 % | ||||
EBITDA | 66,5 | 65,0 | 2,3 % gegenüber dem Vorjahr | |||
EBIT | 49,2 | 47,5 | 3,6 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Ergebnis der Periode | 29,8 | 19,6 | 52,0 % gegenüber dem Vorjahr | |||
Nagarro SE wird am 14. August 2026 um 13:00 Uhr MESZ (04:00 Uhr PT / 06:00 Uhr CT / 07:00 Uhr ET / 12:00 Uhr BST / 15:00 Uhr GST / 16:30 Uhr IST / 19:00 Uhr SGT / 20:00 Uhr JST) einen Earnings Call zur Besprechung des Halbjahresfinanzberichts 2026 veranstalten.
Um daran teilzunehmen, melden Sie sich bitte vorab unter https://www.nagarro.com/de/investor-relations/half-yearly-q2-statements-call-2026 an.
Über Nagarro
Nagarro ist ein weltweit tätiges Unternehmen für KI-native Entwicklung und Transformation und hilft Unternehmen, menschliches Wissen, technologische Fähigkeiten und intelligente Prozesse sicher, verantwortungsvoll und skalierbar zusammenzuführen. Nagarro zeichnet sich durch seinen unternehmerischen, agilen und globalen Charakter aus und orientiert sich an seinen CARING-Werten. Das Unternehmen beschäftigt rund 18.700 Mitarbeitende in 39 Ländern. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.nagarro.com.
(FRA: NA9) (SDAX) (ISIN: DE000A3H2200) (WKN: A3H220)
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.