Moldawien feiert 25 Jahre Nationalen Weintag und stärkt seine Position als aufstrebende globale Weindestination

15.05.2026

CHIȘINĂU, Moldawien, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die Republik Moldawien wird am 3. und 4. Oktober 2026 in Chișinău den 25. Jahrestag des Nationalen Weintages unter dem Motto "United by Wine" begehen und damit einen Meilenstein feiern, der die Entwicklung des Landes zu einem zunehmend anerkannten Akteur in der globalen Weinindustrie widerspiegelt.

Als eines der wenigen Länder der Welt, die dem Wein einen nationalen Feiertag widmen, hat die Republik Moldau den Nationalen Weintag zu einem bedeutenden kulturellen und touristischen Ereignis gemacht, das jährlich Tausende von Besuchern anzieht und die Entwicklung des Weinsektors auf der internationalen Bühne präsentiert.

Die diesjährige Jubiläumsausgabe zeichnet sich durch ein aktualisiertes Konzept, eine verstärkte Beteiligung von Weinkellereien aus dem ganzen Land und kuratierte Erlebnisse aus, die die Vielfalt, Authentizität und Qualität von Wine of Moldova hervorheben sollen.

In den letzten 25 Jahren hat sich der Nationale Weintag von einem nationalen Fest zu einem der bedeutendsten kulturellen Open-Air-Events in Europa entwickelt und ist zu einer wichtigen Plattform für den Weintourismus und die internationale Wahrnehmung geworden.

"Der Weinsektor der Republik Moldau hat sich durch die Verbindung von tief verwurzelten Traditionen und moderner Innovation erheblich weiterentwickelt", sagte Stefan Iamandi, Direktor des Nationalen Amtes für Rebe und Wein. "Dieser Jahrestag spiegelt sowohl unser Erbe als auch unser Bestreben wider, Moldawien als wettbewerbsfähigen globalen Weinproduzenten zu positionieren."

Im Mittelpunkt dieser Umgestaltung steht die nationale Marke "Wein der Republik Moldau. Unerwartet großartig", was die internationale Anerkennung gestärkt und die Expansion der moldauischen Weine auf den Weltmärkten unterstützt hat.

Heute exportiert die Republik Moldau Wein in mehr als 70 Länder weltweit, wobei etwa 60 % der Ausfuhren nach Europa gehen. Der Sektor trägt etwa 3 % zum BIP bei und macht fast 8 % der Gesamtausfuhren aus, was seine strategische Bedeutung für die nationale Wirtschaft unterstreicht.

Im Jahr 2026 wird die Republik Moldau ihre internationale Präsenz weiter ausbauen, indem sie an wichtigen Branchenveranstaltungen wie der JFEX in Japan, der Daejeon Wine Expo in Südkorea, der Interwine in China und der WBWE in den Niederlanden teilnimmt, wo die Erzeuger Weine präsentieren werden, die sich durch Authentizität, Terroir und wettbewerbsfähige Qualität auszeichnen.

Besucher aus aller Welt sind eingeladen, den Nationalen Weintag in Chișinău am 3. und 4. Oktober 2026 zu erleben, wenn sich die Hauptstadt der Republik Moldau in ein pulsierendes Fest des Weins, der Kultur und der Gastfreundschaft verwandelt. Die Veranstaltung bietet internationalen Gästen die Möglichkeit, lokale Weingüter zu entdecken, preisgekrönte Weine zu verkosten und eines der aufstrebendsten Weinreiseziele Europas zu erkunden.

Über Wein aus Moldawien

Wein aus Moldawien. Unexpectedly Great. ist die nationale Weinmarke der Republik Moldau und steht für eine moderne, dynamische Weinindustrie, die in einer jahrhundertealten Tradition verwurzelt ist. Durch gleichbleibende Qualität, Authentizität und Innovation gewinnen die moldauischen Weine auf den internationalen Märkten immer mehr an Anerkennung.

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.