MAISON & OBJET PARIS 2026: Gurunavi präsentiert in Paris Live-Vorführungen der über 1000 Jahre alten „Magewappa"-Tradition sowie 40 japanische Holzprodukte, die zur Dekarbonisierung beitragen und ESG-Ziele unterstützen

04.09.2026

– Yoshimasa Shibata, einer von nur 16 zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan, wird in Paris Live-Vorführungen zum präzisen Biegen mit heißem Wasser sowie zum Vernähen mit Wildkirschrinde geben –

TOKIO, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Gurunavi, Inc. gab bekannt, dass es auf der MAISON & OBJET PARIS 2026, die von Donnerstag, 10. September, bis Montag, 14. September 2026, in Paris, Frankreich, stattfindet, seinen Sonderpavillon „JAPAN WOOD x CRAFTSMANSHIP*" eröffnen wird.

*Betrieben von Gurunavi, Inc. im Rahmen eines Projekts zur Förderung japanischer Holzprodukte, das von der japanischen Forstbehörde bezuschusst wird.

Bild 1: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI4fl_tlECu82s.png

Logo: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI1fl_HpKAE4Ec.jpg

Bild 2: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI3fl_2rNIHi73.png

Die über 1000 Jahre alte Tradition „Odate Magewappa": Live-Vorführungen eines von nur 16 staatlich zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan

Den Höhepunkt des Pavillons bilden Live-Vorführungen von „Odate Magewappa", einer staatlich anerkannten traditionellen Handwerkskunst aus der Stadt Odate in der Präfektur Akita. Die Wurzeln dieser Handwerkskunst reichen über 1000 Jahre zurück, wie archäologische Funde früher Gefäße aus gebogenem Holz aus dem 10. Jahrhundert belegen, die in Vulkanasche erhalten geblieben sind. Seit sich dieses Handwerk vor etwa 400 Jahren als eigener Wirtschaftszweig etablierte, wird das anspruchsvolle handwerkliche Können von Generation zu Generation weitergegeben. Yoshimasa Shibata, einer von nur 16 staatlich zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan, wird nach Paris reisen, um dort seine meisterliche Handwerkskunst aus nächster Nähe vorzuführen.

Im Pavillon wird Shibata „Mage-kakou" (Biegeverfahren) vorführen, bei dem Zedernholz in über 80 °C heißem Wasser aufgeweicht und anschließend augenblicklich allein nach dem Fingerspitzengefühl des Handwerkers gebogen wird, sowie „Kaba-toji" (Rindenvernähung), bei dem die Verbindungsstellen mit Wildkirschrinde so verbunden werden, als würden sie vernäht. Diese interaktive Präsentation bietet die besondere Gelegenheit, aus nächster Nähe zu erleben, wie meisterliche Handwerkskunst die natürliche Schönheit und Funktionalität der Materialien zur Geltung bringt und langlebige Produkte entstehen lässt, die über lange Zeit geschätzt und gepflegt werden.

Bild 3: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI6fl_83wPpZ8B.png

Bild 4: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI2fl_zgAQ5KFi.png

Im Einklang mit modernen europäischen Lebensstilen: Über 40 anspruchsvoll gestaltete japanische Holzprodukte in Paris vereint

Im Pavillon werden über 40 sorgfältig ausgewählte Produkte präsentiert – darunter Odate Magewappa, Möbel, Dekorationsgegenstände und Geschirr –, die anspruchsvolle japanische Holzverarbeitungstechniken mit modernem Design verbinden. Die Ausstellung macht sich die natürlichen Vorzüge von Holz wie seinen intensiven Duft, seine temperaturregulierende Wirkung, seine Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme sowie seine antibakteriellen Eigenschaften zunutze und präsentiert neue Ideen für zeitgemäße, nachhaltige europäische Wohnräume.

Bild 5: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI7fl_BNIfX23Q.png

Bekämpfung des Klimawandels: Japans kreislauforientierte Nutzung von Waldressourcen

Etwa 70 % der Landfläche Japans sind von Wäldern bedeckt, wobei etwa 40 % dieser Flächen als Plantagenwälder eingestuft werden. Zwar machen Plantagenwälder nur etwa 8 % der gesamten Waldfläche weltweit aus, doch weist Japan einen der weltweit höchsten Anteile an Plantagenwäldern auf. Diese Errungenschaft ist das direkte Ergebnis der langjährigen Bemühungen Japans um eine kreislauforientierte Nutzung der Waldressourcen durch einen nachhaltigen Kreislauf, bei dem nach der Holzernte neue Setzlinge gepflanzt werden.

Holzprodukte sind äußerst umweltfreundliche Materialien; das Holz nimmt während seines Wachstums Kohlendioxid auf, bei der Herstellung entstehen nur geringe Kohlendioxidemissionen, und der Kohlenstoff bleibt während der gesamten Lebensdauer der fertigen Produkte gespeichert. Somit tragen diese nachhaltigen Holzprodukte maßgeblich dazu bei, Netto-Null-Emissionen zu erreichen und die Umsetzung der ESG-Ziele von Unternehmen zu unterstützen.

Bild 6: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI8fl_46Q5Ad6b.png

Ausstellungsübersicht

Name der Veranstaltung: MAISON & OBJET PARIS 2026

Termine: Donnerstag, 10. September – Montag, 14. September 2026

Veranstaltungsort: Paris Nord Villepinte

Stand: Halle 6 – Stand N120 – P119

Name des Pavillons: JAPAN WOOD x CRAFTSMANSHIP

Offizielle Seite des Ausstellers:

https://www.maison-objet.com/en/paris/exhibitors/japan-wood-x-craftsmanship-decor-design

Bild 7: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109130/202608184271/_prw_PI5fl_Mm057339.png 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/maison--objet-paris-2026-gurunavi-prasentiert-in-paris-live-vorfuhrungen-der-uber-1000-jahre-alten-magewappa-tradition-sowie-40-japanische-holzprodukte-die-zur-dekarbonisierung-beitragen-und-esg-ziele-unterstutzen-302869704.html

Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.