Jackery und Homey kooperieren für intelligenteres Energiemanagement mit Plug-in-Heimspeichern

15.06.2026

SolarVault 3 wird Teil des Homey-Energie-Ökosystems und nutzt Echtzeit-Energiedaten für eine dynamische Speichersteuerung

BERLIN, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Jackery, einer der weltweit führenden Anbieter innovativer Energielösungen, und Homey, die Smart-Home-Plattform von Athom (LG Electronics), bündeln im Rahmen einer strategischen Partnerschaft ihre Kompetenzen für die neue Generation smarter Plug-in-Heimspeicher. Ziel der Zusammenarbeit ist die stete Optimierung des intelligenten Energiemanagements der neuen SolarVault 3-Serie.

Jackery and Homey Partner to Advance Plug-in Home Battery Integration in Europe

Die Jackery SolarVault 3-Serie lässt sich über den Homey Energy Dongle und das P1 Smart Meter nahtlos in die Homey-Plattform einbinden. Dadurch erhalten Nutzerinnen und Nutzer in Echtzeit und mit sekundengenauer Präzision Zugriff auf ihre Haushalts- und Netzdaten. Auf Basis dieser Live-Daten passt das System die Batterieleistung dynamisch an den aktuellen Energiebedarf im Haushalt an. So entwickeln sich Plug-in-Heimspeicher von reinen Eigenverbrauchslösungen zu intelligenten Energiemanagern, die direkt und flexibel auf veränderte Bedingungen reagieren.

Die Integration ermöglicht eine Nulleinspeisung ins Stromnetz, höhere Eigenverbrauchsquoten sowie eine bessere Reaktionsfähigkeit auf zunehmend eingeschränkte Netzkapazitäten. Damit adressiert die Lösung zentrale Entwicklungen des deutschen Energiemarktes, darunter Änderung oder Abschaffung der Einspeisevergütung, Netzengpässe sowie die wachsende Verbreitung dynamischer Stromtarife.

„Energiepreise schwanken stark, und der Eigenverbrauch wird immer wichtiger", sagt Stefan Witkamp, CEO von Athom. „Eine Plug-in-Batterie wird deutlich nützlicher, wenn sie auf das reagieren kann, was zu Hause passiert. Mit Homey kann Jackerys SolarVault 3 genau das."

Dabei ist die Lösung einfach zu installieren: Nutzerinnen und Nutzer verbinden den Homey Energy Dongle direkt mit ihrem Smart Meter P1 und koppeln ihn anschließend über die App mit dem Jackery-System – ganz ohne Eingriffe in die Elektroinstallation oder aufwendige Umbauten.

„Diese Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt auf unserem Weg von einem Hardware-Anbieter hin zu datengetriebenen Energielösungen", sagt Jeff Shen, Head of Sales Europe bei Jackery. „Mit der SolarVault 3 Serie ermöglichen wir ein noch intelligenteres und reaktionsschnelleres Energiemanagement im Haushalt. Die Integration in das Homey-Energie-Ökosystem eröffnet dabei neue Möglichkeiten, Energieflüsse im Haushalt automatisiert und in Echtzeit zu optimieren."

Über die Echtzeit-Integration von Netzdaten hinaus arbeiten Jackery und Homey an einer vertieften Zusammenarbeit im Bereich Software und Ökosysteme. Eine erweiterte Integration in das Homey-Energiemanagement wird voraussichtlich in Juli eingeführt. Zu den geplanten Funktionen gehören KI-gestützte Lade- und Entladeoptimierung auf Basis von Wetterprognosen und Nutzerverhalten, dynamische Energiestrategien auf Grundlage aktueller Stromtarife sowie die intelligente Koordination vernetzter Geräte wie E-Auto-Ladestationen, Wärmepumpen und Smart Plugs.

Die Jackery SolarVault 3 sowie ausgewählte Homey-Produkte werden auf der The smarter E Europe in München vom 23. bis 25. Juni am Jackery-Stand C2.150 präsentiert. Besucher sind herzlich eingeladen, die integrierte Lösung vor Ort kennenzulernen.

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.