Das Unternehmen stellt ein System vor, das darauf ausgelegt ist, die Kontinuität über Szenen, Episoden und Sprachen hinweg zu gewährleisten
BURBANK, Kalifornien, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Iyuno hat heute neue Details zur Architektur hinter CLOE bekannt gegeben, seiner KI-Plattform, die darauf ausgelegt ist, eine zentrale Herausforderung bei der Produktion von Inhalten zu bewältigen: die Wahrung der Konsistenz in großem Maßstab.
KI-Tools können zwar schnell Ergebnisse generieren, aber oft haben sie Schwierigkeiten, bei längeren Inhalten die Kontinuität zu wahren – was zu Unstimmigkeiten hinsichtlich Tonfall, Charakter und Erzählweise über verschiedene Arbeitsabläufe hinweg führt.
„Bei zunehmender Größe kommt es zu Problemen mit den Inhalten, wenn das Verständnis zurückgesetzt wird", sagte David Lee, Geschäftsführer von Iyuno. „Wir haben dies als ein Problem des Systemdesigns betrachtet und nicht nur als ein Modellproblem."
CLOE basiert auf einem Multi-Agenten-Framework, das festlegt, wie Inhalte interpretiert werden, bevor Ausgaben erstellt werden. Das System arbeitet auf drei Kernschichten:
Dieser Ansatz ermöglicht es CLOE, eine durchgängige Darstellung der Inhalte aufrechtzuerhalten, sodass verschiedene Arbeitsabläufe – wie beispielsweise die Untertitelung, die Synchronisation und die Barrierefreiheit – auf denselben zugrunde liegenden Kontext zurückgreifen können.
„Eine der größten Herausforderungen bei globalen Inhalten besteht darin, dass jede Version bei Null beginnt – jedes Team muss sich erneut mit derselben Geschichte vertraut machen", sagte Lee. „CLOE sorgt dafür, dass dieses Verständnis erhalten bleibt, sodass jede Version auf dem bestehenden Kontext aufbaut, anstatt diesen neu erstellen zu müssen."
CLOE unterstützt eine stetig wachsende Anzahl modularer KI-Funktionen – sogenannte „Skills" – über den gesamten Lebenszyklus von Inhalten hinweg, wobei jede dieser Funktionen auf derselben gemeinsamen Grundlage basiert.
Iyuno baut die Funktionen der Plattform kontinuierlich aus, während das Unternehmen den Einsatz in globalen Content-Workflows weiter ausweitet.
INFORMATIONEN ZU IYUNO
Iyuno (www.iyuno.com) ist ein führender Anbieter von Lokalisierungsdienstleistungen für die Medien- und Unterhaltungsindustrie. Iyuno genießt das Vertrauen führender Unterhaltungsmarken und Kreativer weltweit und bietet umfassende End-to-End-Lokalisierungsdienstleistungen aus 45 Niederlassungen in 29 Ländern an. Mit einem Team aus herausragenden kreativen und technischen Fachkräften, modernsten Einrichtungen und innovativsten Technologien kann Iyuno stolz auf die weltweit größte Präsenz verweisen, über die das Unternehmen sein Angebot an Synchronisations-, Untertitelungs- und Mediendienstleistungen weiter ausbaut.
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.