HALIFAX, NS, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Das gebündelte Fachwissen von Precision BioLogic Inc., einem führenden Entwickler von Diagnostikprodukten für die Hämostase, und dessen Tochtergesellschaften Affinity Biologicals sowie George King Bio-Medical, zieht die Aufmerksamkeit von Klinikern und Forschern auf dem Gebiet der Hämostase weltweit auf sich.

Seit dem vergangenen Herbst, als Precision BioLogic die erweiterte Anwendbarkeit seines CRYOcheck™ Chromogenic Factor VIII Assays im Hinblick auf neue Hämophilie-Therapien wie Mim8, einen bispezifischen Antikörper der nächsten Generation zur Behandlung von Hämophilie A, ankündigte, reißen die Anfragen nicht ab. Tatsächlich nehmen sie sogar noch zu, da Novo Nordisk Mim8 bei der US-amerikanischen FDA eingereicht hat.
„Wir haben diesen Sommer auf der ISTH 2026 in Paris ausgestellt und zahlreiche Fragen zu unserem chromogenen Faktor-VIII-Assay auf Rinderbasis sowie dessen Fähigkeit erhalten, Faktor VIII nicht nur in Gegenwart von FVIII-Ersatzprodukten mit verlängerter Halbwertszeit, sondern auch von neuen bispezifischen Antikörpern mit FVIIIa-mimetischer Wirkung genau zu messen", sagt Paul Empey, Präsident und Geschäftsführer von Precision BioLogic. „Das Bewusstsein für die Notwendigkeit chromogener Assays wächst und wir sorgen dafür, dass Gerinnungslabore darauf vorbereitet sind und genaue Ergebnisse liefern können", fügt er hinzu.
Die Forschungskompetenzen des Unternehmens wurden auch auf der ISTH durch die Präsentation von zwei wissenschaftlichen Postern vorgestellt, die nun auf der Website von Precision BioLogic verfügbar sind:
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Im Anschluss an die ISTH reiste das Team zur ADLM 2026 nach Anaheim, Kalifornien, wo es die Fertigungskapazitäten und das Angebot an maßgeschneiderten Lösungen von Affinity Biologicals präsentierte. Anschließend ging es zur Bleeding Disorders Conference der NBDF in Orlando, Florida, wo sich George King Bio-Medical mit Betroffenen und deren Familien, Fachkräften aus dem Gesundheitswesen, Interessenvertretern, Forschern und vielen anderen traf, um die Bedeutung der Plasmaspende für die Förderung der Forschung sowie für Fortschritte bei Diagnose und Behandlung zu erörtern.
Der ereignisreiche Sommer neigt sich dem Ende zu, doch die Dynamik hält an: Die drei Organisationen arbeiten weiterhin zusammen, um der weltweiten Hämostase-Fachwelt zuverlässige Produkte, einen schnellen Service und bedeutende Innovationen zu bieten.
Informationen zu Precision BioLogic
Precision BioLogic Inc. entwickelt, produziert und vertreibt die CRYOcheck™-Produktreihe von Tiefkühlprodukten, die von medizinischen Fachkräften weltweit zur Diagnose von Gerinnungsstörungen eingesetzt werden. Im November 2018 übernahm Precision BioLogic das Unternehmen Affinity Biologicals, einen Primärhersteller von Produkten, die weltweit in der Thrombose- und Hämostaseforschung sowie in der Diagnostik zum Einsatz kommen. Im Oktober 2025 übernahm Precision BioLogic das Unternehmen George King Bio-Medical, einen Anbieter von Diagnostikprodukten für die Hämostase, der enge Verbindungen zur Gemeinschaft der Menschen mit Blutgerinnungsstörungen unterhält. Gemeinsam treiben die Unternehmen die Diagnostik und Forschung im Bereich der Hämostase voran. Weitere Informationen finden Sie auf www.precisionbiologic.com.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Elaine Benoit, Leiterin Marketing und Kommunikation, Precision BioLogic, ebenoit@precisionbiologic.com, 902.430.7795
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“