Hisense stellt auf der IFA 2026 das KI-gestützte „Companion Living" vor

04.09.2026

BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Hisense, eine führende Marke im Bereich der Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte weltweit, präsentiert auf der IFA 2026 unter dem Motto „Innovating a Brighter Life" seine Vision von „Companion Living" und bringt mit V AIOS und der AI Companion Suite künstliche Intelligenz in den Alltag.

Im Mittelpunkt steht V AIOS, die nächste Entwicklungsstufe des VIDAA-Betriebssystems, das auf vier zentralen KI-Funktionen basiert: Wahrnehmen, Denken, Kommunizieren und Ausführen. Zusammen ermöglichen diese Funktionen V AIOS, Menschen, Geräte und deren Umgebung wahrzunehmen, Kontext und Absichten zu verstehen, auf natürliche Weise zwischen Menschen und Geräten zu kommunizieren sowie Inhalte, Geräte und Dienste zu koordinieren, um im Namen des Nutzers Maßnahmen zu ergreifen. Das Ergebnis ist eine intuitivere und menschenzentriertere Grundlage für intelligentes Wohnen.

Aufbauend auf dieser KI-Grundlage bringt die AI Companion Suite Intelligenz in drei Bereiche des Alltags: Kochen, Wäschewaschen sowie Luft und Energie. In der Küche wirken intelligente Lösungen im gesamten Raum zusammen, sodass das Kochen mühelos von der Hand geht. Indem die Küche die individuellen Vorlieben beim Essen, die verfügbaren Zutaten und den jeweiligen Kontext berücksichtigt, kann sie den Kühlschrank, den Backofen und andere Geräte so aufeinander abstimmen, dass sie Vorschläge für Gerichte unterbreitet und den Kochvorgang begleitet – und so aus dem, was im Kühlschrank ist, ein speziell auf Sie zugeschnittenes Abendessen zaubert.

Auch beim Waschen sorgt dieselbe intelligente Technologie dafür, dass die Pflege der Kleidungsstücke kein Rätsel mehr ist: Sie erkennt die Stoffarten und stimmt Wasch- und Trocknungsvorgänge auf die jeweiligen Pflegeanforderungen der einzelnen Kleidungsstücke ab. Im Wohnbereich fungiert das UR9 als Tor zum vernetzten Zuhause und vereint Komfort und Energiemanagement, um die Luftzirkulation und das Raumklima an die Bewohner und die jeweiligen Bedingungen anzupassen.

Zusammen zeigen diese Innovationen, wie KI über einzelne intelligente Geräte hinausgehen und zu einem proaktiveren, personalisierteren und nahtloseren Bestandteil des Alltags werden kann.

Über den Heimbereich hinaus gab Hisense zudem seine Partnerschaft mit der UEFA EURO 2028 bekannt. Damit geht das Unternehmen nach den Kooperationen im Rahmen der Turniere 2016, 2020 und 2024 bereits zum vierten Mal in Folge eine Partnerschaft im Rahmen der UEFA-Europameisterschaft ein. Vom Alltag bis hin zu globalen Sportereignissen – Hisense setzt seine Vision „Innovating a Brighter Life" weiterhin mit Technologien um, die Menschen einander näherbringen.

Informationen zu Hisense

Hisense, das 1969 gegründet wurde, ist ein weltweit anerkannter Marktführer im Bereich Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik mit Niederlassungen in über 180 Ländern und hat sich auf die Bereitstellung hochwertiger Multimedia-Produkte, Haushaltsgeräte und intelligenter IT-Lösungen spezialisiert. Laut Omdia belegt Hisense weltweit den ersten Platz im Segment der Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 100 Zoll und mehr (2023 bis 2026H1). Als The Origin of RGB MiniLED ist Hisense weiterhin führend bei der RGB MiniLED-Innovation der nächsten Generation. Als offizieller Sponsor des FIFA World Cup 2026TM engagiert sich Hisense für globale Sportpartnerschaften, um das weltweite Publikum anzusprechen.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.