LONDON, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. WhiteHorse, die Kreditsparte von H.I.G. Capital („H.I.G."), einer weltweit führenden Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, gab bekannt, dass sie die Finanzierung zur Unterstützung der Übernahme im Rahmen der Ausgliederung von Chargeurs Films de Protection („Novacel", das „Unternehmen" oder die „Gruppe") durch KPS Capital Partners, LP („KPS") bereitgestellt hat.
Novacel wurde 1982 als Geschäftsbereich für Prozess- und Schutzfolien der Compagnie Chargeurs Invest SA gegründet und ist ein weltweiter Hersteller von Prozess- und Schutzfolien, technischen Klebebändern sowie Spezialmaschinen, die industrielle Oberflächen während der Herstellung, des Transports und der Installation schützen. Das Unternehmen beliefert weltweit mehr als 3000 Kunden in einem breit gefächerten Spektrum industrieller Endmärkte und Anwendungen und ist in Europa, Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum tätig. Novacel verfügt über eine breit gefächerte industrielle Präsenz mit zentralen Produktionsstätten in Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten.
Dieses neue Finanzierungspaket wird den Übergang von Novacel zu einer unabhängigen Plattform nach der Ausgliederung aus der Compagnie Chargeurs Invest SA unterstützen und die Gruppe bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie unter der Eigentümerschaft von KPS begleiten.
Pascal Meysson, Leiter von H.I.G. WhiteHorse Europe, sagte: „Wir kennen KPS seit vielen Jahren, arbeiten seit Langem mit dem Unternehmen zusammen und schätzen es als Tier-1-Sponsor. Novacel verfügt über alle Merkmale einer erfolgreichen Ausgliederung – führende Marktpositionen, fundiertes industrielles Know-how, langjährige Kundenbeziehungen und erhebliches Wachstumspotenzial. Dies ist genau die Art von Transaktion, bei der H.I.G. WhiteHorse seine umfassende Erfahrung bei der Unterstützung komplexer Ausgliederungen und Industrieunternehmen einbringen kann."
Informationen zu Novacel
Novacel ist ein weltweiter Hersteller von Prozess- und Schutzfolien, technischen Klebebändern sowie Spezialmaschinen, die zum Schutz industrieller Oberflächen während der Herstellung, des Transports und der Installation eingesetzt werden. Das 1982 gegründete Unternehmen beliefert weltweit mehr als 3000 Kunden in den Bereichen Bauwesen, Industrie, Haushaltsgeräte und Transport. Novacel betreibt Produktionsstätten in Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten und wird durch ein weltweites Netz von Service- und Vertriebszentren unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf novacel-solutions.com.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar. Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, wobei ein flexibler und operativ ausgerichteter Ansatz mit Wertschöpfung verfolgt wird:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese verwaltet. Das aktuelle Portfolio der Firma umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:
Pascal Meysson
Leiter von H.I.G. WhiteHorse Europe
pmeysson@hig.com
Charles Bourgeois
geschäftsführender Leiter
cbourgeois@hig.com
Jason Hicks
geschäftsführender Leiter
jhicks@whitehorse.com
H.I.G. WhiteHorse Europe
10 Grosvenor Street
2nd Floor
London W1K 4QB
T: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.