Durch die Übernahme wird HCL UnO Agentic um RPA-Funktionen für Unternehmen erweitert, wodurch die durchgängige Koordination zwischen KI-Agenten und Unternehmensanwendungen gestärkt wird
SANTA CLARA, Kalifornien, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- HCLSoftware (NSE: HCLTECH) (BSE: HCLTECH), der Software-Geschäftsbereich von HCLTech, gab heute seine Absicht bekannt, Robotiq.ai zu übernehmen, einen Anbieter einer RPA-Plattform (Robotic Process Automation) für Unternehmen mit Sitz in Zagreb, Kroatien.
HCLSoftware verzeichnet eine steigende Nachfrage von Unternehmen nach KI-Systemen, die nicht nur logisch argumentieren, sondern auch Aufgaben in komplexen Geschäftsumgebungen zuverlässig ausführen. Robotiq.ai ergänzt das Angebot um RPA-Funktionen für Unternehmen, die es KI-gesteuerten Workflows ermöglichen, Aufgaben in Anwendungen zu automatisieren, in denen keine oder nur unzureichende APIs zur Verfügung stehen. Dadurch werden die Orchestrierungsfunktionen von HCL UnO Agentic von der Entscheidungsfindung bis zur Ausführung erweitert.
Die RPA-Plattform von Robotiq.ai wird in großen Banken, Versicherungskonzernen und Telekommunikationsanbietern eingesetzt und verfügt über ISO-zertifizierte Sicherheitsvorkehrungen, Prüfprotokolle sowie flexible Bereitstellungsoptionen, wodurch die Plattform zuverlässig und sicher ist.
„Unternehmen blicken über KI-Experimente hinaus auf eine Automatisierung im Produktionsmaßstab, die sicher, kontrolliert und zuverlässig ist", sagte Kalyan Kumar, President von HCLSoftware. „Robotiq.ai stärkt HCL UnO Agentic durch die Kombination von Orchestrierung mit einer Ausführung auf Unternehmensniveau und unterstützt Kunden dabei, agentische KI in ihren gesamten Betriebsabläufen sicher einzuführen und zu skalieren."
„Wir haben Robotiq.ai auf der Grundlage einer einfachen Überzeugung aufgebaut: Automatisierung sollte nützlich, schnell einsetzbar und im Produktivbetrieb zuverlässig sein", sagte Darko Jovišić, CEO und Mitbegründer von Robotiq.ai. „Durch den Beitritt zu HCLSoftware erhält unsere Technologie die Reichweite, die Größe und die Plattform, die für den Unternehmensbereich erforderlich sind. Gemeinsam mit HCLSoftware erhalten Kunden Automatisierungslösungen, die nicht bei der einzelnen Aufgabe Halt machen – sie werden Teil eines koordinierten, geregelten Prozesses, der sich über das gesamte Unternehmen erstreckt."
Die Übernahme soll voraussichtlich im November 2026 abgeschlossen werden.
Informationen zu HCLSoftware
HCLSoftware ist ein weltweit führendes Unternehmen für Software-Innovationen, das sich der Förderung der „Digital+"-Wirtschaft verschrieben hat. Wir entwickeln, vermarkten, verkaufen und unterstützen transformative Lösungen, die Erfahrung, Daten und Abläufe kombinieren und integrieren und damit eine mutige, KI-gesteuerte Vision der Digital+ Zukunft verwirklichen. Aufbauend auf einer reichen Tradition von Pioniergeist und unerschütterlichem Engagement für den Erfolg unserer Kunden liefern wir erstklassige Softwareprodukte, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Unsere Grundwerte Integrität, Integration, Wertschöpfung, Mitarbeiterorientierung und soziale Verantwortung sind die Richtschnur für unser Handeln. HCLSoftware betreut mehr als 20.000 Unternehmen, darunter die Mehrheit der Fortune 100 und fast die Hälfte der Fortune 500. Weitere Informationen finden Sie unter hcl-software.com.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Jeremy McNeive, HCLSoftware
jeremy.mcneive@hcl-software.com
Ashutosh Sharma, HCLTech
ashutosh.sharma@hcltech.com

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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.