PARIS, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Hanshow, ein weltweit führender Anbieter digitaler Store-Lösungen, gab heute die Einführung einer gemeinsam mit shopreme und Lucky Cart entwickelten Smart-Cart-Lösung bekannt. Die Lösung vereint KI-gestützte Einkaufsassistenz, präzise Navigation im Geschäft, Self-Checkout, mehrschichtige Verlustprävention und integrierte Retail-Media-Funktionen. Sie wurde entwickelt, um mehr Komfort, Personalisierung und messbares Engagement in den stationären Handel zu bringen.
Die Lösung verwandelt den Einkaufswagen von einem reinen Transportmittel in einen intelligenten Touchpoint im Geschäft, der Kundinnen und Kunden von der Produktsuche bis zum Self-Checkout begleitet. Zugleich verbindet sie die Customer Journey mit der digitalen Store-Infrastruktur und ermöglicht so ein besser abgestimmtes Einkaufserlebnis für Kundinnen und Kunden, Händler und Marken.
„Der stationäre Handel tritt in eine neue Ära ein, in der Shopper Engagement, Store Operations und Retail Media zunehmend miteinander vernetzt werden", sagte Philippe Brochard, Chairman of the Advisory Board bei Hanshow. „Der Smart Cart entwickelt sich zu einem intelligenten Touchpoint, der diese Funktionen in einem einzigen In-Store-Erlebnis zusammenführt. Mit integrierten Retail-Media-Funktionen können Händler relevantere und personalisierte Journeys schaffen und zugleich die Stärken bewahren, die den stationären Handel einzigartig machen."
Den Mehrwert entlang der Store Journey steigern
Über den höheren Komfort beim Checkout hinaus schafft der Smart Cart Mehrwert für das gesamte Retail-Ökosystem, indem er Shopper Engagement, Retail Activation und Store Intelligence in einem einheitlichen Touchpoint zusammenführt.
Für Kundinnen und Kunden bietet der Smart Cart eine intuitivere Möglichkeit, sich durch das Geschäft zu bewegen. Produktsuche, synchronisierte Einkaufslisten, personalisierte Empfehlungen, standortnahe Aktionen und präzise Indoor-Navigation helfen dabei, Produkte leichter zu finden und sicherer auszuwählen. Self-Scanning, flexible Zahlungsoptionen und digitale Belege optimieren das Erlebnis zusätzlich und reduzieren Reibungspunkte von der Entdeckung bis zum Checkout.
Für Händler kombiniert die Lösung Kundenservice, Sicherheit, Transaktions- und Betriebsfunktionen in einem einzigen Touchpoint. Zielgerichtete, mehrschichtige Funktionen zur Verlustprävention verbinden fortschrittliche Software mit KI-gestützter Kamerasicht, um einen sicheren Self-Checkout zu unterstützen und gleichzeitig ein nahtloses Kundenerlebnis zu gewährleisten, anstatt auf stichprobenartige Kontrollen zu setzen. Erkenntnisse zu Shopper-Pfaden und Warenkörben können Händlern helfen, den Store-Betrieb zu verbessern und die Customer Journey besser zu verstehen. Durch die Einbettung zentraler Einkaufs- und Checkout-Funktionen entlang der gesamten Store Journey kann die Lösung dazu beitragen, Reibungspunkte zu reduzieren, die operative Effizienz zu steigern und traditionelle Checkout-Bereiche zu entlasten. Händler behalten zudem die Kontrolle über das Einkaufserlebnis, Aktivierungsregeln und kommerzielle Strategie.
Zur Unterstützung unterschiedlicher Store-Formate und Digitalisierungsstrategien ist die Lösung in zwei Konfigurationen verfügbar: als vollständig integrierter Smart Cart mit waagenbasierter Verlustprävention sowie als Retrofit-Konfiguration mit KI-gestützter Kamerasicht, die kompatible Einkaufswagenflotten um intelligente Funktionen erweitert. Beide Varianten laufen auf derselben shopreme-Software und Integration und erfordern die gleiche Investition. So erhalten Händler die Flexibilität, das Setup zu wählen, das am besten zu ihren Anforderungen passt, und beide Optionen sogar parallel zu testen, ohne separate Technologie-Stacks aufzubauen.
Für Marken eröffnet der Smart Cart neue Möglichkeiten, die Präzision und Messbarkeit von Online-Promotions in den stationären Handel zu übertragen. Integrierte Retail-Media-Funktionen unterstützen kontextbezogenes Engagement näher am Kaufentscheidungszeitpunkt und verbinden Sichtbarkeit, Erwägung, Engagement und Warenkorbergebnisse durch Closed-Loop-Messung. Dadurch entsteht eine besser nachvollziehbare und umsetzbare Retail-Media-Umgebung, die hilft, die Lücke zwischen E-Commerce-Intelligence und In-Store-Aktivierung zu schließen.
„Retail Media rückt immer näher an den Moment der Kaufentscheidung heran, an den ‚First Moment of Truth', in dem Aufmerksamkeit und Conversion der Kundinnen und Kunden am stärksten sind. Mit dem Smart Cart bringen wir in den Gang, was wir online seit Jahren beherrschen: präzises Targeting, unaufdringliche Personalisierung und den Nachweis der Wirkung jedes Euros, den Marken investieren", sagte Romain Charles, CEO von Lucky cart.
„Händler benötigen Self-Checkout-Lösungen, die Reibungspunkte beim Checkout beseitigen, die Verlustprävention optimieren und Kundinnen und Kunden während des gesamten Einkaufs begleiten, ohne Funktionen über getrennte Systeme und Datensilos zu verteilen. Gemeinsam mit Hanshow und Lucky cart verbinden wir Checkout, Orientierung, Verlustprävention und Retail Media und stärken so den Business Case, ohne den Einkauf in eine Werbeunterbrechung zu verwandeln", sagte Florian Burgstaller, CEO von shopreme.
Angetrieben durch ein vernetztes Retail-Ökosystem
Die Lösung kombiniert drei sich ergänzende Kompetenzbereiche, die traditionell über getrennte Store-Systeme abgedeckt wurden.
Hanshow stellt die technologische Grundlage des Smart Cart sowie die intelligente Store-Infrastruktur bereit, die eine großflächige Einführung in unterschiedlichen Einzelhandelsumgebungen ermöglicht. Aufbauend auf Hanshows Expertise in digitalen Store-Lösungen, ESL-Konnektivität und IoT-gestützten Retail Operations verbindet die Plattform Smart Carts mit dem umfassenderen Store-Ökosystem und unterstützt zugleich KI-gestützte Services, präzise Indoor-Positionierung und standortbezogenes Engagement. Die flexible, modellunabhängige KI-Architektur ermöglicht es Händlern außerdem, sich an unterschiedliche Technologieumgebungen, Compliance-Anforderungen und künftige Innovationsmöglichkeiten anzupassen.
shopreme bringt sein einheitliches Self-Checkout-Ökosystem und seine Expertise ein. Dieses Ökosystem umfasst Self-Scanning, Zahlung direkt am Einkaufswagen, mehrschichtige Verlustprävention, eine Mitarbeiter-App und detaillierte Analysen. Durch eine einzige Integration in bestehende POS-, Loyalty-, ERP- und weitere Systeme können Händler die Einführung beschleunigen und gleichzeitig operative Effizienz und Sicherheit im großen Maßstab gewährleisten.
Lucky Cart bringt Expertise in Retail Media, Shopper Activation und Performance-Messung ein, unterstützt durch KI und Data Science. Auf dem Smart Cart bedeutet dies, Shopper-Interaktionen während der In-Store-Journey in personalisierte Echtzeitangebote zu übersetzen, die direkt auf dem Bildschirm des Einkaufswagens angezeigt werden. Auf diese Weise ermöglichen die Lösungen von Lucky Cart kontextbezogene Inhalte, personalisierte One-to-One-Promotions und Closed-Loop-Messung und integrieren die Markeninteraktion direkt in das Einkaufserlebnis.
Gemeinsam verbinden die drei Partner intelligente Store-Infrastruktur, Journey Orchestration und Retail-Media-Aktivierung in einer Smart-Cart-Lösung. Der Mehrwert liegt nicht nur in den einzelnen Funktionen, sondern vor allem in der integrierten Plattform, die daraus entsteht und es Händlern ermöglicht, Shopper Engagement, Store Intelligence und Markenaktivierung auf neue Weise miteinander zu verknüpfen.
Vom Smart Cart zum Store Digital Twin
Als Teil von Hanshows Store-Digital-Twin-Plattform erweitert die Lösung die Rolle des Smart Cart von einem Einkaufsgerät zu einer intelligenten Interaktionsebene, die Kundinnen und Kunden, Produkte und Flächen miteinander verbindet. Durch die Generierung von Echtzeit-Einblicken entlang der gesamten Customer Journey trägt die Plattform zu einem stärker vernetzten und reaktionsfähigeren Store-Erlebnis bei. Zudem stärkt sie die digitale Grundlage, die es Händlern ermöglicht, Retail Media, Loyalty, operative Intelligenz und Shopper Engagement in einem einheitlichen Ökosystem zu integrieren.
Durch kontinuierliche Innovation und Zusammenarbeit im Ökosystem wollen die drei Partner Händlern helfen, die Lücke zwischen digitalen Erwartungen der Kundinnen und Kunden und stationären Einkaufserlebnissen zu schließen, indem sie die Intelligenz des digitalen Handels in den stationären Einzelhandel bringen und das Einkaufserlebnis neu beleben.
Die Lösung wird live am Hanshow-Stand (Halle 6, Stand E-020) während der NRF 2026: Retail's Big Show Europe präsentiert, die vom 15. bis 17. September 2026 auf der Paris Expo Porte de Versailles stattfindet. Besucherinnen und Besucher können dort erleben, wie Zusammenarbeit im Ökosystem die nächste Generation vernetzter Einkaufserlebnisse prägt.
Mehr erfahren: https://shopreme.com/lp-smart-cart-retail-media-ecosystem-shopreme-hanshow-luckycart
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.