Hankook Set for 2026 WRC Season Finale at Rally Italia Sardegna

01.10.2026
  • 2026 WRC season finale to take place from October 1 to 4 around Alghero, Sardinia, Italy
  • Dynapro R213 all-terrain rally tires engineered for rugged terrain, including rocky sections
  • Hankook demonstrates global motorsport expertise through exclusive WRC tire supply and data accumulated across approximately 70 competitions worldwide

ALGHERO, Italy, Oct. 1, 2026 /PRNewswire/ -- A leading global tire company Hankook Tire & Technology (Hankook), the exclusive tire supplier to the FIA World Rally Championship (WRC), is set for the final round of the season, Rally Italia Sardegna, taking place from October 1 to 4 around Alghero on the island of Sardinia, Italy.

2026 WRC Rally Chile Biobío_Toyota GAZOO Racing World Rally Team

Now in its 23rd edition, Rally Italia Sardegna is a historic gravel event. With Rally Saudi Arabia, originally scheduled as the final round, removed from the WRC calendar, the Italian contest will close out the 2026 season. As the Drivers' Championship will be decided here, strategies for tackling demanding roads and unpredictable October weather, along with tire performance, are expected to play a crucial role.

The rally comprises 17 Special Stages (SS) covering approximately 307.02 competitive kilometers on unpaved roads. Narrow, winding sections bordered by trees and undergrowth, together with blind crests, limit visibility and leave little room for error.

The route also features Micky's Jump, one of the event's best-known sections, alongside deep ruts formed by repeated runs and rough rocky stretches. These elements place high demands on tire durability and vehicle stability, making consistent control a key factor throughout the rally.

Hankook will supply the Dynapro R213, its all-terrain rally tire, in Hard and Soft compounds to support teams through the season-ending event. The tire is designed to absorb impacts from gravel while providing stable grip and precise handling and robust durability across demanding stages.

At Round 12, Rally Chile Biobío, Toyota GAZOO Racing World Rally Team's Oliver Solberg claimed his second victory of the year following his win at Rallye Monte-Carlo. The result secured Toyota the 2026 Manufacturers' Championship, marking the team's sixth consecutive title since 2021 and its 10th overall. With the manufacturers' crown decided, the Drivers' Championship will be settled at Rally Italia Sardegna.

Hankook demonstrates its world-class motorsport technology as the exclusive rally tire supplier across all WRC classes. By actively leveraging extensive driving data accumulated across approximately 70 motorsport competitions worldwide, including the WRC, in its research and development (R&D), the company drives innovation in high-performance tire technology while strengthening its competitiveness as a global top-tier brand.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.