SHANGHAI, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- ein Bericht von CMG - Führungskräfte multinationaler Unternehmen haben auf der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) 2026 in Shanghai im Juli Chinas Rolle als eines der weltweit führenden Zentren für Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) bekräftigt. Dabei hoben sie insbesondere das umfassende KI-Ökosystem und die einzigartige industrielle Basis des Landes hervor.
https://german.cgtn.com/2026/07/22/ARTI1784688723548800
Die Welt-KI-Konferenz 2026 und das hochrangige Treffen zur globalen KI-Governance, brachten Vertreter von Regierungen, Wirtschaftsführer, Wissenschaftler und Forscher aus mehr als 100 Ländern sowie internationalen Organisationen zusammen.
Die Konferenz umfasste 140 Foren und eine Ausstellungsfläche von mehr als 100.000 Quadratmetern. Über 1.100 Unternehmen präsentierten mehr als 3.000 Produkte.
Achim Peltz, CEO von Digital Industries Automation China bei der Siemens, nahm erstmals an der WAIC teil. Er zeigte sich beeindruckt von Chinas umfassendem KI-Ökosystem und äußerte die Hoffnung, Partnerschaften mit lokalen Unternehmen aufzubauen, um Innovationen im Bereich der KI-gestützten Fertigung voranzutreiben.
„Ich muss sagen, es ist das erste Mal, dass ich an der WAIC teilnehme, und ich bin wirklich beeindruckt. Nicht nur die KI-Ausstellung selbst ist beeindruckend – ebenso beeindruckend ist, dass hier das gesamte Ökosystem zusammenkommt. Um in einem so stark von der Fertigungsindustrie geprägten Land wie China erfolgreich zu sein, braucht man einen lokalen Partner und muss die besonderen Anforderungen der chinesischen Fertigungsindustrie verstehen. Deshalb möchten wir gemeinsam mit chinesischen Partnern zusammenarbeiten und echten Mehrwert für die Fertigungsindustrie schaffen", sagte Peltz.
Xiong Yi, Senior Vice President von Schneider Electric, bezeichnete Chinas starke industrielle Basis als einen entscheidenden Motor für die Entwicklung der KI.
„In KI-bezogenen Industrien verfügt China über äußerst leistungsfähige Lieferketten – von den Halbleitern im vorgelagerten Bereich bis hin zur Robotik. Auch bei den energiebezogenen Anlagen unserer Branche sind sowohl die Lieferketten als auch die industrielle Basis hervorragend. China verfügt über ein starkes und widerstandsfähiges Stromnetz sowie über dezentrale Energieressourcen. Diese Energieinfrastruktur bildet die Grundlage für KI-Rechenleistung und ermöglicht ein synergetisches Zusammenwirken des gesamten Ökosystems", sagte Xiong.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/globale-unternehmen-heben-china-auf-der-konferenz-in-shanghai-als-ki-zentrum-hervor-302890048.html
Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.