Fractus nimmt rasant wachsenden Markt für vernetzte Logistik mit neuer Vereinbarung zur Nachverfolgung von Gütern und Betriebsmitteln ins Visier

19.05.2026

Vereinbarung mit bedeutendem Branchenakteur stärkt die Position von Fractus in einem der am schnellsten wachsenden Logistiksegmente des IoT

BARCELONA, Spanien, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Fractus hat eine Vereinbarung mit einem großen Anbieter von Lösungen zur Nachverfolgung von Gütern und Betriebsmitteln für Fuhrpark- und Frachtanwendungen unterzeichnet und stärkt damit seine Position in einem der am schnellsten wachsenden Segmente des industriellen IoT-Marktes.

Fractus Logo

Das Unternehmen hinter der Vereinbarung ist ein globaler Akteur im Bereich Nachverfolgungs- und Überwachungslösungen, die in Logistik- und Lieferkettenprozessen eingesetzt werden. Das Unternehmen ist stark bei hochwertigen Frachtgütern und der Transparenz über vernetzte Güter und Betriebsmittel vertreten. Für Fractus markiert die Vereinbarung einen wichtigen Schritt weiter in ein vertikales Marktsegment, in dem zuverlässige Funkleistung für Echtzeitüberwachung, Telematik und umfassende Informationen zu Gütern und Betriebsmitteln entscheidend sind.

Der Zeitpunkt ist bedeutend. Der Markt für die Nachverfolgung von Fuhrparks und Fracht wächst rasant, da Logistikbetreiber in bessere Transparenz, Zustandsüberwachung und Kontrolle mobiler Güter und Betriebsmittel investieren. Laut Berg Insights sollen die jährlichen Auslieferungen von Tracking-Lösungen für Fracht und frachtführende Einheiten von 1,9 Millionen Einheiten im Jahr 2024 auf 3,7 Millionen Einheiten im Jahr 2029 steigen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 13,6 % entspricht. Im selben Zeitraum soll die installierte Basis von 5,8 Millionen auf 13,7 Millionen Einheiten wachsen.

„Diese Vereinbarung ist für Fractus wichtig, weil sie unsere Rolle in einem wachstumsstarken IoT-Segment stärkt, in dem die Konnektivitätsleistung den Produktwert direkt beeinflusst", sagte Jordi Ilario, Geschäftsführer von Fractus. „Da Tracking-Lösungen immer ausgereifter werden und immer breiter über Auflieger, Container, Paletten und andere Frachtgüter hinweg eingesetzt werden, wird Antennentechnologie zunehmend entscheidend, um zuverlässige Echtzeitdaten bereitzustellen."

Die Vereinbarung spiegelt auch einen umfassenderen Wandel in der Logistikbranche wider, in der sich die Nachverfolgung von Gütern und Betriebsmitteln von einer Nischenfunktion zu einer zentralen betrieblichen Anforderung entwickelt. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Lieferketten wird die Fähigkeit, Güter und Betriebsmittel zuverlässig, in großem Maßstab und unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen zu vernetzen, zu einem wettbewerbsentscheidenden Faktor.

Für Fractus bringt die Vereinbarung weiteren Rückenwind in IoT-Märkten, in denen Skalierung, Leistung und langfristige technologische Relevanz besonders wichtig sind.

Informationen zu Fractus

Fractus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Antenneninnovation für drahtlose und IoT-Anwendungen und unterstützt Gerätehersteller dabei, die Entwicklung zu beschleunigen und die Konnektivitätsleistung bei einer breiten Palette vernetzter Produkte zu optimieren.

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.