GUANGZHOU, China, 18. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die erste Phase der 140. Canton Fair mit dem Thema „Fortschrittliche Fertigung" wurde am 15. Oktober eröffnet und läuft bis zum 19. Oktober. Als einer der am meisten beachteten Bereiche der Veranstaltung dient die Zone für Unterhaltungselektronik und Informationsprodukte einmal mehr als Schaufenster für die neuesten Errungenschaften der chinesischen Fertigungs- und Technologiebranche.
Smart-Life-Lösungen für einen alternden und globalisierten Markt
Ein Highlight dieses Abschnitts ist der Fokus auf intelligentes Wohnen, der intelligente Lösungen zusammenführt, die einen gesünderen, sichereren und unabhängigeren Lebensstil unterstützen sollen.
Beispielsweise ermöglichen tragbare Geräte und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung die bequeme Erfassung wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Herzfrequenz und Blutzuckerspiegel. Unterdessen unterstützen tragbare Exoskelette und andere KI-gestützte Geräte das Mobilitätstraining und die funktionelle Rehabilitation. Für die häusliche Pflege und die Altenpflege bieten Begleitroboter, elektrische Pflegebetten und hyperbare Sauerstoffkammern für den Heimgebrauch eine Kombination aus täglicher Pflege, Unterstützung des Wohlbefindens und Hilfe bei der Lebensgestaltung. All diese Lösungen verdeutlichen einen wachsenden Trend hin zu einem technologiegestützten Leben, in dem Gesundheitsmanagement, persönliche Pflege und unabhängiges Leben immer zugänglicher und vernetzter werden.
Serviceroboter demonstrieren wachsende Anwendungsgebiete in der Praxis
Die Service-Roboter-Zone ist auch in dieser Ausgabe eine der beliebtesten Attraktionen der Messe.
Zu den Publikumslieblingen zählt ein humanoider Roboter mit einer Größe von etwa 70–80 Zentimetern. Mit seinen ausdrucksstarken Bewegungen und seinem verspielten Aussehen zieht der Roboter ständig die Blicke auf sich, während er tanzt, auf die Besucher zugeht und gelegentlich zur Freude der Zuschauer Saltos vollführt. Hinter dem Produkt steht ein Unternehmen, das wichtige Herausforderungen bei der Entwicklung kompakter Gelenkmodule und modularer humanoider Roboter gemeistert hat. Die eigenständig entwickelten Hochleistungsgelenke ermöglichen bemerkenswerte Agilität und explosive Bewegungen, während die modulare Architektur Flexibilität für ein breites Spektrum zukünftiger Anwendungen bietet.
Im weiteren Sinne präsentiert die Service Robot Zone Exponate zu einer breiten Palette von Anwendungsbereichen, darunter verkörperte Intelligenz, spezialisierte Einsätze, städtische Dienstleistungen und intelligentes Wohnen. Vollständig humanoide Roboter, geschickte Hände mit multimodalen Sensorfähigkeiten und Radroboter verdeutlichen die neuesten Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Wahrnehmungstechnologien und Bewegungssteuerung. Für anspruchsvolle Industrie- und Notfallumgebungen präsentieren die Aussteller robotische Inspektionssysteme, Wartungsroboter für laufende Leitungen und Unterwasserantriebsroboter, die die Sicherheit und die betriebliche Effizienz verbessern sollen.
Der Bereich der kommerziellen Dienstleistungen ist ebenfalls gut vertreten, beispielsweise mit Empfangsrobotern, Fassadenreinigungsrobotern und vollautomatischen Kaffeekiosken, während Anwendungen im Alltag tragbare Exoskelette, Mähroboter und Bildungsroboter für den Heimgebrauch umfassen. Zusammengenommen veranschaulichen diese Exponate, wie Chinas Robotikindustrie ihren Übergang von der technologischen Innovation zur großflächigen Kommerzialisierung beschleunigt.
Zum Auftakt der 140. Canton Fair unterstreichen die präsentierten Innovationen Chinas wachsende Stärke in der fortgeschrittenen Fertigung und die Umsetzung modernster Technologien in praktische, marktreife Lösungen für globale Kunden.
Für eine bequemere Teilnahme klicken Sie bitte hier zur Voranmeldung:
https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/fortschrittliche-fertigung-im-fokus-intelligentes-leben-und-robotik-im-rampenlicht-der-140-canton-fair-302911965.html
Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.