LONDON, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, hat eine Partnerschaft mit Pulse Clean Energy, einem führenden Anbieter von Energiespeicherlösungen, bekannt gegeben, um ein wegweisendes Batteriespeicherprojekt (BESS) in Wolverhampton (West Midlands, Großbritannien) zu realisieren. Das Projekt verfügt über eine Gesamtleistung von 129 MW / 310 MWh.
Dies ist ein wichtiger Meilenstein für den Einsatz der „Future Energy Systems" von Envision in Großbritannien, die eine flexiblere, widerstandsfähigere und kohlenstoffärmere Energieinfrastruktur ermöglichen. Die Ankündigung erfolgte auf der Intersolar Europe in München.

Das ursprünglich für eine Laufzeit von zwei Stunden konzipierte System wurde von Envision so optimiert, dass es nun eine Autonomie von 2,4 Stunden erreicht, was die Anpassungsfähigkeit der Envision-Technologie an sich wandelnde Netzanforderungen unter Beweis stellt. Aufbauend auf seiner weltweiten Expertise im Bereich der KI-gestützten „Future Energy Systems" wird Envision eine Speicherlösung auf Systemebene bereitstellen, die seine Gen-7-BESS-Plattform, fortschrittliche Batterietechnologien und netzbildende Funktionen integriert, um die Netzstabilität zu erhöhen, die Systemflexibilität zu verbessern und den durch die Elektrifizierung bedingten steigenden Strombedarf zu decken.
Unterstützt durch das vor Ort ansässige Team von Envision, das über fundiertes Fachwissen in den Bereichen Netzintegration und Balance-of-Plant verfügt, ist das Projekt auf die sich wandelnden Bedürfnisse des britischen Energiemarktes zugeschnitten. Es wird dazu beitragen, eine stärkere Integration erneuerbarer Energien zu ermöglichen, die regionale Energieversorgungssicherheit zu stärken und die Dekarbonisierung wichtiger lokaler Industriezweige, darunter Fertigung und Logistik, zu unterstützen. Eine unabhängige ESG-Due-Diligence-Prüfung durch Dritte untermauert zudem das Engagement von Envision für transparente Betriebsabläufe, verantwortungsvolle Projektabwicklung und nachhaltige Entwicklung.
Henry Peng, Senior Vice President bei Envision Energy und Präsident für die Regionen EU und Lateinamerika, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Pulse Clean Energy bei diesem wegweisenden Projekt, das die wachsende Anerkennung von Envision als vertrauenswürdigen Partner auf Systemebene widerspiegelt. Da das globale Energiesystem einen tiefgreifenden Wandel durchläuft, erfordert die Zukunft eine intelligentere, flexiblere und widerstandsfähigere Energieinfrastruktur. Durch die Kombination fortschrittlicher Speichertechnologien mit KI-gestützten Future Energy Systems hat sich Envision dazu verpflichtet, mit globalen Akteuren zusammenzuarbeiten, um ein anpassungsfähigeres Energieökosystem zu ermöglichen, das die Integration erneuerbarer Energien beschleunigt, die Dekarbonisierung der Industrie unterstützt und den Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft vorantreibt."
Aazzum Yassir, Direktor für Technologie und Betrieb bei Pulse Clean Energy, sagte: „Die Energielandschaft Großbritanniens entwickelt sich rasant weiter, und Batteriespeicher spielen in modernen Energiesystemen eine entscheidende Rolle. Batterien gleichen Angebot und Nachfrage aus, verbessern die Netzsicherheit und tragen zu kostengünstigerem Strom für Verbraucher und Unternehmen bei."
„Dieses Projekt mit Envision Energy ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der West Midlands, und wir freuen uns darauf, langfristigen Mehrwert für das lokale Stromnetz sowie die Gemeinden und Unternehmen zu schaffen, die es versorgt."
Vasilis Ntanovasilis, Leiter der Abteilung Asset Delivery bei Pulse Clean Energy, sagte: „Diese Partnerschaft spiegelt unser gemeinsames Bestreben wider, die Energiewende in Großbritannien zu beschleunigen. Mit Envision haben wir einen Partner, dessen Technologie und Fachwissen auf Systemebene eng mit unserer Strategie übereinstimmen, eine Speicherinfrastruktur von Weltklasse in großem Maßstab aufzubauen und zu betreiben."
„Die Umsetzung von Projekten dieser Größenordnung ist ein zentraler Bestandteil der Mission von Pulse, und ich bin zuversichtlich, dass unsere gebündelten Kompetenzen einen Maßstab für die Energiespeicherung in Großbritannien setzen werden – wodurch die Widerstandsfähigkeit des Stromnetzes gestärkt und die Ziele des Landes im Bereich der sauberen Energie für die kommenden Jahre unterstützt werden."
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.