AUCKLAND, Neuseeland, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Wir gedenken von ganzem Herzen unserem Gründer Les Mills Snr., der heute im Alter von 91 Jahren friedlich verstorben ist.

Als neuseeländische Ikone war Les ein Vorreiter im Sport, in der Wirtschaft, in der Politik und im Leben. Gemeinsam mit seiner Frau Colleen baute er ein Fitness-Imperium auf, zunächst durch die Fitnessstudio-Kette „Les Mills New Zealand" (LMNZ) und anschließend durch „Les Mills International", das führende Unternehmen im Bereich Gruppentraining, das von ihrem Sohn Phillip und seiner Partnerin Jackie gegründet wurde und heute von ihren Kindern Diana und Les Jr. unterstützt wird.
Les wurde 1934 in Auckland geboren und hatte einen schweren Start ins Leben – im Alter von 11 Jahren verlor er seinen Vater –, doch er fand Trost in seiner Leidenschaft für Fitness und Körperkultur, inspiriert durch das Krafttrainingsprogramm von Charles Atlas. Er entwickelte sich zu einem beeindruckenden Sportler, der Neuseeland bei vier Olympischen Spielen vertrat und dort im Diskus- und Kugelstoßen antrat. Er gewann bei den Commonwealth Games eine Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille und wurde später ein international anerkannter Elite-Trainer und Sportfunktionär.
Im Alter von 19 Jahren heiratete Les seine Frau Colleen – selbst eine Weltklasse-Leichtathletin – und das Paar startete gemeinsam mehrere unternehmerische Projekte, bevor es 1968 seine Leidenschaft für Sport und Wirtschaft bündelte und das erste Les-Mills-Fitnessstudio in Auckland eröffnete. Nach einigen Fehlstarts kam das Fitnessstudio-Geschäft schließlich in Schwung und entwickelte sich zur erfolgreichen LMNZ-Fitnessstudio-Kette, die bis heute ein Eckpfeiler der neuseeländischen Kultur ist.
Während Phillip, Jackie und Colleen damit beschäftigt waren, Les Mills International aufzubauen und mit dem rasanten Aufstieg von BODYPUMP™ Gruppentraining weltweit zu etablieren, stieg Les mit seiner charakteristischen Entschlossenheit in die Politik ein, um Veränderungen für seine Wähler voranzutreiben. In den 1990er Jahren war er drei Amtszeiten lang Bürgermeister von Auckland City und leitete umfassende Reformen zur Stärkung der Gemeinden und zur Verbesserung der Infrastruktur ein; zudem trieb er mit mutigen Entwicklungsprojekten die Erneuerung des Stadtzentrums und der Uferpromenade voran.
Nach seinem Rückzug aus der Politik trainierte Les weiterhin Sportler, trug zum Ausbau der Familienunternehmen bei und engagierte sich für verschiedene wohltätige Zwecke. Im Jahr 2002 wurde er im Rahmen der Auszeichnungen zum Geburtstag der Königin und zum Goldenen Jubiläum geehrt und für seine Verdienste um die Kommunalverwaltung und den Sport zum Companion des New Zealand Order of Merit ernannt. Dies ergänzte die bereits 1973 anlässlich des Geburtstags der Königin erfolgte Ernennung zum Mitglied des Ordens des Britischen Empire für Verdienste um den Sport. Im Jahr 2022 wurde er gemeinsam mit Phillip und Jackie Mills in die New Zealand Business Hall of Fame aufgenommen.
Phillip Mills, Geschäftsführer von Les Mills International, sagte über seinen Vater: „Er hat in seinem Leben Unglaubliches geleistet." Und der rote Faden, der sich durch alles zog – sei es im Sport, in der Politik oder im Familienleben –, war, dass er anderen stets helfen wollte.
„Mein Vater war unglaublich stark, zielstrebig und hat sich stets sehr für benachteiligte Menschen eingesetzt. Er hinterließ bei jedem, den er traf, einen bleibenden Eindruck, und sein Geist lebt in den Fitnessstudios auf der ganzen Welt weiter und trägt weiterhin dazu bei, dass sich Menschen für Fitness begeistern."
Nachdem er Colleen im Jahr 2005 verloren hatte, hinterlässt Les seine Kinder Phillip und Donna, seine Schwiegertochter Jackie, seine Enkel Diana, Les Jr., Gabriel und Moana sowie zahlreiche Urenkel.
Leslie Roy Mills MBE, CNZM 1. November 1934 – 29. Juni 2026
„Der Zweck des Fitnessstudios ist es, den Menschen zu helfen, sich in Fitness zu verlieben." – Les Mills, 1968
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.