Die neuen ReSound Sensia™ Hörgeräte heben die Stimme hervor, die Sie hören möchten - nicht nur die lauteste

10.08.2026

Automatisch, präzise, bewährt.

BALLERUP, Dänemark, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- GN, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Hörtechnologie, stellt ReSound Sensia™ vor, eine neue Produktfamilie von Premium-Hörgeräten, die auf der neuen KI-Plattform des Unternehmens basiert. ReSound Sensia kombiniert die weltweit präziseste Umgebungsklassifizierung, einen fortschrittlichen 4-Mikrofon-Beamformer mit Richtwirkung sowie eine Störgeräuschunterdrückung mittels eines tiefen neuronalen Netzwerks (DNN), um automatisch die Sprache hervorzuheben, auf die sich der Nutzer konzentrieren möchte. Die Wirksamkeit dieser leistungsstarken Technologiekombination für das Hören in lauten Umgebungen wurde sowohl durch weltweit renommierte Institutionen als auch durch Nutzer unter realen Bedingungen nachgewiesen.

ReSound Sensia™ is a new family of premium hearing aids built on GN's new AI platform.

„Hörgeräte mit DNN-Störgeräuschunterdrückung können Hintergrundgeräusche unterdrücken, doch die meisten tun dies, ohne zu berücksichtigen, was der Nutzer tatsächlich hören möchte", sagte Peter Justesen, Präsident von GN Hearing. „In der Praxis bedeutet dies, dass die lauteste Stimme in der Umgebung verstärkt wird, obwohl der Nutzer häufig einer anderen Stimme folgen möchte. ReSound Sensia hebt die Sprache hervor, auf die sich die Menschen konzentrieren möchten. Möglich wird dies durch eine neue KI-Plattform in Kombination mit drei führenden Technologien, die mit dem Gehirn zusammenwirken, um Klarheit zu schaffen."

ReSound Sensia, das weltweit kleinste KI-Hörgerät1, basiert auf der neuen KI-Plattform von GN und führt mit „Intelligent All-Around" einen innovativen Ansatz zur Klangverarbeitung ein. Als Herzstück der „Intelligent All-Around"-Funktion klassifiziert AcoustIQ™ die Hörumgebung präzise in Echtzeit und bietet dabei eine um 88 % höhere Genauigkeit bei der Klassifizierung und der Aktivierung von Funktionen als die nächstbeste Premium-Lösung.2 Dadurch wird sichergestellt, dass die Funktionen genau dann aktiviert werden, wenn sie benötigt werden, sodass der Hörgeräteträger in der jeweiligen Umgebung den größtmöglichen Hörnutzen erzielt. AcoustIQ steuert die führende 4-Mikrofon-Beamforming-Technologie von ReSound Sensia, die es dem Nutzer ermöglicht, sich einfach der Sprachquelle zuzuwenden und sich so auf das zu konzentrieren, was er hören möchte, sowie ein neues Verfahren zur DNN-Störgeräuschunterdrückung, das Gespräche automatisch besser verständlich macht.

„Bei ReSound Sensia haben wir einen nutzerorientierten Ansatz verfolgt und zahlreiche technische Innovationen integriert, die von AcoustIQ gesteuert werden. AcoustIQ klassifiziert die Hörumgebung präzise und aktiviert die jeweiligen Funktionen genau dann, wenn der Nutzer sie benötigt", fügte Laurel Christensen, Ph.D., Leiterin der Audiologie bei GN, hinzu. „Man kann sich darauf verlassen, dass ReSound Sensia genau dann die Funktionen aktiviert, die das Hören in lauten Umgebungen am besten verbessern, ohne dem Nutzer die Entscheidung darüber abzunehmen, was er hören möchte. Für Hörakustiker wirkt sich diese automatische Aktivierung direkt auf die Ergebnisse in der Praxis aus, da die Hörleistung in schwierigen Umgebungen nicht mehr davon abhängt, dass der Patient daran denkt, das Programm zu wechseln."

Für die Verwendung mit Cochlear™ Soundprozessoren entwickelt

GN bringt außerdem ReSound Sensia™ Bimodal und ReSound Enzo™ IA Bimodal auf den Markt, die für die Verwendung mit Cochlear® Nucleus® Soundprozessoren entwickelt wurden und ein abgestimmtes Zusammenspiel, zuverlässige Konnektivität sowie ein nahtloses bimodales Hörerlebnis unterstützen. Dieser jüngste Schritt in der Zusammenarbeit von GN und Cochlear im Rahmen der Smart Hearing Alliance spiegelt das gemeinsame Engagement für dieses Vorhaben und die Entschlossenheit wider, bimodale Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik anzubieten.

Die ReSound Sensia-Reihe sowie die entsprechende Beltone Illuminate-Produktfamilie werden ab dem 20. August in den USA, in Deutschland und in Österreich erhältlich sein; weitere Märkte werden in den kommenden Monaten folgen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf https://www.gn.com/Newsroom/News#!#2026%7CEnglish%7CPressRelease.

Quellen

  1. GN-eigene Daten vorliegend (2026)
  2. Groth & Cui (2026)

 

 

GN brings people closer through leading intelligent hearing, audio, video, and gaming solutions.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-neuen-resound-sensia-horgerate-heben-die-stimme-hervor-die-sie-horen-mochten--nicht-nur-die-lauteste-302846568.html

Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“