HANNOVER, Deutschland, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Mitte September 2026 präsentierte sich FAW TRUCKS (an der Shenzhen-Börse notiert, SZSE: 000800) auf der 72. IAA Transportation in Hannover mit einem beeindruckenden Auftritt in vier Kernbereichen: Low Carbon, Zero Carbon, Ecosystem und Future. IIm Rahmen dieser Präsentation, bei der das Vision-Konzeptfahrzeug TL.X seine Weltpremiere feierte und die CORTRON CS-Serie (einschließlich CS600 und CS925) in Europa eingeführt wurde, gab Vorstandsvorsitzender Li Sheng ein Interview, in dem er detaillierte Einblicke in die globale Strategie des Unternehmens, die finanzielle Umsicht, den Lebenszykluswert und das mehrgleisige Antriebsstrangkonzept gewährte:
I. Langfristiges Engagement und Integration in das Ökosystem
Als börsennotiertes Unternehmen wird die europäische Expansion von FAW TRUCKS von einer langfristigen Vision und nicht vom Streben nach kurzfristigem Mengenwachstum angetrieben und markiert einen entscheidenden Meilenstein beim Aufbau eines neuen Ökosystems. Mit großem Respekt vor den lokalen europäischen Märkten und Vorschriften entwickeln wir gemeinsam mit europäischen Industrieketten, Händlern und Forschungseinrichtungen maßgeschneiderte Lösungen für komplexe Betriebsszenarien, um nachhaltiges, gegenseitiges Wachstum zu erzielen.
II. Lebenszykluswert und Anpassung
Als hochbelastbare Produktionsmittel schaffen Nutzfahrzeuge über einen Betriebslebenszyklus von mehr als einem Jahrzehnt hinweg Wert. FAW TRUCKS ist sich der starken Fokussierung europäischer Kunden auf die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) bewusst und geht über herkömmliche, standardisierte Exporte hinaus. Stattdessen nutzen wir unsere starken Anpassungsfähigkeiten und die Synergien zwischen Forschung, Entwicklung und Vertrieb, um den vielfältigen betrieblichen Anforderungen im Ausland präzise gerecht zu werden und maßgeschneiderte Konfigurationen anzubieten.
III. Umsichtige Investitionen und ein mehrgleisiges Antriebsstrangkonzept
Das Unternehmen hält bei seinen Ausgaben konsequent an einer strengen Kapitaldisziplin und einer zyklusübergreifenden Risikoresilienz fest und sichert so den Shareholder Value sowie eine qualitativ hochwertige Entwicklung. Gestützt auf ein umfassendes Antriebsstrang-Portfolio, das Diesel, Erdgas, Hybrid-, batterieelektrische und Wasserstoffantriebe abdeckt, verfolgt FAW TRUCKS eine ausgewogene „mehrgleisige Antriebsstrategie", die wirtschaftliche Tragfähigkeit mit Nachhaltigkeit in Einklang bringt, um den globalen Wandel hin zu umweltfreundlichem Verkehr zu unterstützen.
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.