Dahua Technology stellt auf der Intersolar Europe 2026 „Visible AI in New Energy" vor

26.06.2026

MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Dahua Technology, ein weltweit führender Anbieter von KIoT-Lösungen und -Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Videotechnologie, präsentierte auf der Intersolar Europe 2026 seine neuesten Innovationen für die Branche der erneuerbaren Energien. Unter dem Motto „Visible AI in New Energy" demonstrierte Dahua, wie AIoT-Technologien Energieversorgern dabei helfen können, Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette zu verbessern – von der Stromerzeugung über die Übertragung bis hin zum Verbrauch.

Auf der diesjährigen Messe präsentierte Dahua ein umfassendes Lösungsportfolio, das fünf zentrale Anwendungsbereiche abdeckt: Intelligente Sicherheit, Anlageninspektion, HSE- und PSA-Management, Laden von Elektrofahrzeugen sowie intelligente Leitstellen. Gemeinsam decken diese Lösungen den wachsenden Bedarf an intelligenteren Betriebsabläufen, sichereren Arbeitsplätzen und einer effizienteren Anlagenverwaltung in der gesamten Infrastruktur für erneuerbare Energien ab.

Im Bereich Intelligente Sicherheit präsentierte Dahua Perimeterschutzlösungen für Photovoltaikanlagen und Energieanlagen, die Wärmebildtechnik, die Verknüpfung von Radar und Kamera, Überwachung mit drei Objektiven sowie solarbetriebene drahtlose Sicherheitssysteme integrieren. Dank selbst entwickelter Wärmebildalgorithmen erweitert die Lösung die Erkennungsreichweite um bis zu 85 %. Bei einem Photovoltaik-Projekt in Brasilien reduzierte die Lösung die täglich mehr als 1.000 Fehlalarme, die von 204 Geräten ausgelöst wurden, auf etwa einen Fehlalarm pro Gerät und Woche. In Europa wurden die KI-gestützten Perimeterschutzlösungen von Dahua zudem in einem 60-MW-Solarpark in Rumänien eingesetzt.

Im Bereich Anlageninspektion demonstrierte Dahua intelligente Inspektionslösungen, die speziell auf Umspannwerke und andere geografisch verstreute Energieanlagen zugeschnitten sind. Durch die kontinuierliche Überwachung der Anlagentemperatur und des Betriebszustands hilft das System den Betreibern, potenzielle Anomalien frühzeitig zu erkennen. Automatisierte Inspektionsprotokolle und Berichte unterstützen zudem vorausschauende Wartungsstrategien, verbessern die betriebliche Effizienz und reduzieren gleichzeitig den Arbeitsaufwand für manuelle Inspektionen.

Zur Verbesserung der Arbeitssicherheit präsentierte Dahua seine HSE-PPE-Lösungen, die sowohl fest installierte als auch tragbare KI-gestützte Erkennungssysteme umfassen. Die Lösungen überprüfen automatisch, ob Mitarbeiter, die Risikobereiche betreten, die erforderliche Schutzausrüstung wie Helme und Sicherheitswesten tragen, und geben bei festgestellten Unregelmäßigkeiten Echtzeit-Warnmeldungen aus, was zur Stärkung der Sicherheitsvorschriften in Energieanlagen beiträgt.

Dahua präsentierte zudem sein Portfolio an EV-Ladelösungen, darunter Wechselstrom-Ladelösungen für den privaten Bereich und Gleichstrom-Schnellladelösungen für gewerbliche Anwendungen. Unterstützt durch eine cloudbasierte Verwaltungsplattform und eine mobile App ermöglichen die Lösungen den Nutzern, den Ladezustand zu überwachen, Ladepläne zu konfigurieren und Ladevorgänge mit größerer Flexibilität und Komfort zu verwalten.

Ergänzend zu diesen Anwendungen integriert das Smart Control Centre von Dahua Sicherheit, Inspektion und Betriebsmanagement in eine einheitliche Plattform, die auf DSS Professional basiert. Die Plattform unterstützt die Fernvideoüberwachung, das Alarmmanagement, die Planung von Inspektionsaufgaben und die Analyse historischer Daten und bietet Betreibern so einen zentralen Überblick über den Anlagenbetrieb. In Italien ermöglichten die thermische Perimeterschutzlösung von Dahua und die DSS Professional-Plattform eine zentralisierte Verwaltung abgelegener Solaranlagen und wurden später auf 80 Standorte mit rund 1.600 Wärmebildkameras ausgeweitet.

Zusammen spiegeln diese Lösungen das Engagement von Dahua wider, die Branche der erneuerbaren Energien durch intelligente Technologien und umfassenden Schutz über den gesamten Lebenszyklus hinweg voranzubringen. Auch in Zukunft wird Dahua weiterhin mit globalen Partnern zusammenarbeiten, um innovative KI-Anwendungen zu erforschen, die eine sicherere, effizientere und nachhaltigere Energiezukunft unterstützen.

Weitere Informationen zu den Smart-Energy-Lösungen von Dahua finden Sie auf der offiziellen Website des Unternehmens hier.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.