ABU DHABI, VAE, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Coinbase hat von der FSRA eine Finanzdienstleistungsgenehmigung (FSP) erhalten, um seinen internationalen Tokenisierungs-Hub im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), zu errichten. Dies ist der bislang bedeutendste Schritt des Unternehmens beim Aufbau der Infrastruktur für ein offeneres und zugänglicheres globales Finanzsystem.
Coinbase hat die Lizenz von der FSRA des ADGM erhalten, die es uns ermöglicht, Anlagegeschäfte zu vermitteln und Verwahrungsdienste anzubieten, um die Einführung tokenisierter Wertpapiere zu erleichtern. Dies ist die Grundlage für den internationalen Tokenisierungs-Hub in Abu Dhabi.
Darum ist das wichtig: Weltweit haben 4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu den Kapitalmärkten. Nicht, weil ihnen die Mittel fehlen, sondern weil das System nie für sie geschaffen wurde. Anlagemöglichkeiten sind unerreichbar, und die Kosten für die Teilnahme sind zu hoch. Diese Lizenz ist der erste Schritt, um dies zu ändern.
Die im ADGM registrierten und ausgegebenen tokenisierten Wertpapiere sind unter der Aufsicht der FSRA vollständig durch zugrunde liegende Aktien gedeckt und werden von den Token-Inhabern verifiziert, die volle Aktionärsrechte erhalten, einschließlich Dividenden und Stimmrecht.
(1) Ein Anleger benötigt weder ein Brokerkonto noch eine Korrespondenzbankbeziehung; er benötigt lediglich eine Wallet. (2) Jede Übertragung unterliegt einer fortlaufenden Sanktionsprüfung, und Coinbase kann Vermögenswerte bei Bedarf auf Wallet-Ebene einfrieren oder beschlagnahmen, sodass DeFi und regulatorische Integrität nicht in Konflikt geraten.
„ADGM hat 2018 einen der weltweit ersten regulatorischen Rahmen für virtuelle Vermögenswerte veröffentlicht. Dies spiegelte ein echtes institutionelles Bekenntnis zu einer innovationsorientierten Regulierung wider, die mit der von den globalen Finanzmärkten geforderten Strenge umgesetzt wurde. Bislang hat noch kein großes Finanzzentrum einen Rahmen geschaffen, der tokenisierte Aktien gleichzeitig als Wertpapiere, Blockchain-native Token und DeFi-kompatible Vermögenswerte behandelt", sagte Brett Tejpaul, Co-CEO von Coinbase Institutional.
„Die Einrichtung des internationalen Tokenisierungszentrums von Coinbase im ADGM ist eine starke Bestätigung für die wachsende Rolle Abu Dhabis bei der Gestaltung der Zukunft der globalen Finanzwelt. Dies spiegelt die Stärke des fortschrittlichen, robusten und international ausgerichteten Regulierungsrahmens der ADGM wider, der weltweit führenden Institutionen weiterhin das Vertrauen gibt, verantwortungsvolle, Blockchain-gestützte Finanzdienstleistungen in großem Maßstab zu entwickeln. Da die Tokenisierung zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Kapitalmarktinfrastruktur wird, setzt sich ADGM weiterhin dafür ein, Innovationen zu fördern, die den Marktzugang, die Transparenz und das Vertrauen der Anleger stärken, und gleichzeitig die höchsten Standards der regulatorischen Aufsicht aufrechtzuerhalten", sagte Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer bei ADGM.
Diese Markteinführung ist Teil eines umfassenderen Engagements in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Durch seine Investitionen in Abu Dhabi und Dubai baut Coinbase zwei seiner ehrgeizigsten globalen Geschäftsbereiche außerhalb der Vereinigten Staaten auf: einen Knotenpunkt für tokenisierte Wertpapiere und On-Chain-Kapitalmärkte sowie einen globalen Knotenpunkt für Derivate. Zusammen spiegeln sie das Vertrauen des Unternehmens in die Vereinigten Arabischen Emirate als Standort für die Finanzinfrastruktur der nächsten Generation wider.
Die FSP-Zulassung der FSRA bietet Coinbase die regulatorische Grundlage, die Infrastruktur und die richtige Partnerschaft, um Kapitalmärkte den Menschen zugänglich zu machen, die sie am dringendsten benötigen. Die nächste Grenze für die globale Finanzwelt liegt in der On-Chain-Technologie, und die Plattform baut sie auf.
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.