CAI schließt Rekapitalisierung mit JLL Partners ab und eröffnet damit neue Wachstumschancen

02.07.2026

Dank der neuen Partnerschaft kann CAI seine weltweite Expansion vorantreiben, verstärkt in Technologie investieren und sein Dienstleistungsangebot ausbauen

INDIANAPOLIS, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- CAI, ein Unternehmen für professionelle Dienstleistungen, das sich darauf spezialisiert hat, die Betriebsbereitschaft und -exzellenz in den Bereichen Life Sciences und in geschäftskritischen Umgebungen voranzutreiben, gab heute bekannt, dass es seine Rekapitalisierungstransaktion mit JLL Partners („JLL") abgeschlossen hat, einer in New York ansässigen Private-Equity-Gesellschaft für mittelständische Unternehmen, die sich auf Investitionen in den Bereichen Gesundheitswesen, Industrie und Unternehmensdienstleistungen konzentriert.

CAI logo

Die abgeschlossene Transaktion knüpft an die jüngste positive Entwicklung von CAI an, zu der unter anderem ein erweitertes Dienstleistungsangebot für globale Kunden in Australien sowie neue Technologiepartnerschaften zählen. Mit der Unterstützung von JLL möchte CAI seine Investitionen in Fachkräfte, Weiterbildung, Technologien der nächsten Generation, strategische Akquisitionen und ein erweitertes Dienstleistungsangebot vorantreiben und gleichzeitig seine Unternehmenskultur als bevorzugter Arbeitgeber für technische Fachkräfte in stark regulierten und geschäftskritischen Branchen weiter ausbauen.

Seit mehr als 30 Jahren erbringt CAI Dienstleistungen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft für wichtige Industriekunden mit der technischen Sorgfalt, Präzision und Beständigkeit, die deren Umgebungen erfordern. Die Partnerschaft mit JLL soll auf dem fundierten Fachwissen und den langjährigen Kundenbeziehungen der mehr als 700 Fachkräfte von CAI aufbauen, die in Nordamerika, Europa, Australien und Asien tätig sind, und gleichzeitig die fortlaufenden Investitionen von CAI in seine Mitarbeiter, seine Plattform und seine globalen Kompetenzen unterstützen.

„Mit dem Abschluss der Transaktion haben wir unser Ziel erreicht: den Aufbau einer starken Partnerschaft mit JLL, die es uns ermöglichen wird, unser Dienstleistungsangebot zu verbessern und zu erweitern, während wir neue Technologien, Regionen und Dienstleistungen erschließen", sagte Sheena Dempsey, Geschäftsführerin von CAI. „Diese Partnerschaft basiert auf der Unterstützung, die JLL für unsere Geschäftsstrategie, unsere Mitarbeiter und unsere Zukunftsvision leistet."

Phil Pursifull, Finanzvorstand von CAI, fügte hinzu: „Ich bin seit fast drei Jahrzehnten bei CAI tätig, und dies ist einer der spannendsten Momente in der Geschichte unseres Unternehmens. Wir verzeichnen eine starke Kundennachfrage, machen kontinuierlich Fortschritte in allen Technologien und auf den von uns bedienten Märkten und sehen enorme Chancen, in die Mitarbeiter und die Unternehmenskultur zu investieren, die uns schon immer von anderen unterschieden haben."

NewVale Capital, eine auf Wachstumsfinanzierungen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft, die sich auf Investitionen in Life-Science-Dienstleistungsunternehmen konzentriert, war als Investitionspartner an der Transaktion beteiligt.

Bourne Partners und Stifel fungierten als Finanzberater für JLL Partners, Stout als Finanzberater für CAI.  

Informationen zu CAI 

CAI ist ein Unternehmen für professionelle Dienstleistungen, das sich aus Experten aus den Bereichen Ingenieurwesen, Qualitätssicherung und Betriebsabläufe zusammensetzt und sich darauf spezialisiert hat, die Betriebsbereitschaft und -exzellenz in den Lebenswissenschaften sowie in geschäftskritischen Umgebungen zu verbessern. CAI ist tief im Bereich Inbetriebnahme, Qualifizierung und Validierung (Commissioning, Qualification, Validation – CQV) verwurzelt und hat sich in den letzten 30 Jahren gemeinsam mit den von ihm betreuten Branchen weiterentwickelt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, komplexe Anlagen, Systeme und Technologien sicher in Betrieb zu nehmen. 

Das Spitzenteam von CAI verbindet fundiertes technisches Fachwissen mit bewährten Prozessen und modernen Werkzeugen, um Projekte termingerecht und im Rahmen des Budgets abzuschließen und so in stark regulierten Umgebungen Ergebnisse zu erzielen, auf die es ankommt. CAI setzt seit über drei Jahrzehnten auf innovative Methoden und begleitet seine Kunden bei der digitalen Transformation, während es gleichzeitig deren betriebliche Einsatzbereitschaft stärkt. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen der Branche arbeitet CAI daran, die nächste Ära der Agilität, Widerstandsfähigkeit und operativen Exzellenz zu definieren. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://caiready.com/

Informationen zu JLL Partners 

JLL Partners, LLC ist eine auf den Mittelstand spezialisierte Private-Equity-Gesellschaft mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in der Umstrukturierung von Unternehmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Industrie und Unternehmensdienstleistungen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Partnerschaft mit Firmen, von denen es überzeugt ist, dass es sie durch eine Kombination aus strategischen Fusionen und Übernahmen, Initiativen zum organischen Wachstum sowie operativen Verbesserungen zu Marktführern entwickeln kann. Das Team von JLL Partners besteht aus erfahrenen Investmentexperten und operativen Partnern, deren Schwerpunkt darauf liegt, im gesamten Portfolio eine langfristige Wertschöpfung voranzutreiben. Seit seiner Gründung im Jahr 1988 hat JLL Partners im Rahmen von 61 Plattforminvestitionen Eigenkapital in Höhe von rund 9 Milliarden US-Dollar investiert. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.jllpartners.com

Informationen zu NewVale Capital

NewVale Capital wurde 2021 gegründet und ist eine auf den Pharmasektor spezialisierte Wachstumsbeteiligungsgesellschaft, die in bewährte, umsatzstarke Service- und Technologieunternehmen für das Life-Sciences-Ökosystem investiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.newvalecapital.com

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.