COLOGNE, Germany, Aug. 27, 2026 /PRNewswire/ -- Tencent Games Motus showcased its advances in intelligent character creation at Gamescom Dev and Gamescom, demonstrating how generative AI can support 3D character animation workflows.
The Tencent Games Motus AI Team focuses on intelligent character creation. Built on Tencent Games' proprietary family of generative animation foundation models, Motus connects production stages including rigging, skinning, text-, video- and keyframe-driven motion generation, motion refinement and real-time character interaction. The resulting end-to-end pipeline is designed to turn static assets into production-ready animation efficiently.
While generative AI can create impressive motion, generation is only one part of animation production. Characters must first be rigged and skinned, while generated motion may require correction for jitter, mesh penetration, joint anomalies or foot sliding. When these capabilities remain fragmented, time saved through AI can be lost through tool switching and manual cleanup. Motus therefore organizes AI capabilities into one continuous, production-oriented pipeline.
Motus analyzes character topology and generates production-ready skeletons within seconds, then produces skinning weights for natural deformation of muscles, clothing and parts. It supports motion creation from text, video and keyframes, as well as multi-character interactions for combat, collaboration and social scenarios. Its refinement capabilities automatically detect and correct animation defects, helping generated results move closer to direct production use. At the final stage, audio or text can drive facial expressions, body movement and interactive responses in real time for intelligent NPCs, digital humans and virtual presenters.
On August 24, Tencent Games Motus technical lead and expert researcher Zijiao Zeng delivered "Breathing Life into Geometry 2.0: Advancing the Unified AI Pipeline for 3D Character Animation." at Gamescom Dev. The session explained how Motus connects foundation models into a unified workflow and addresses production requirements for stability, controllability and efficiency.
At the Gamescom Dev and Gamescom booths, visitors could turn a text prompt into a fluid 3D animation through a hands-on demo, while Motus specialists demonstrated other capabilities. Motus technologies have been applied across multiple titles.
Drawing on Tencent Games' experience in industrial-scale game development, Motus is bringing generative AI into preparation, creation and delivery across the animation pipeline, helping artists and animators spend less time on repetitive work and more time on character design, motion creativity and emotional expression.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.