Brasilien wird Gastgeber des weltweit größten Energiefestivals

26.06.2026

Die ROG.e 2026 findet vom 21. bis 24. September in Rio de Janeiro statt und umfasst 13 internationale Pavillons, die Wirtschaft, Wissen und Kultur zusammenbringen.

RIO DE JANEIRO, Brasilien, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das weltweit größte Energiefestival ROG.e 2026, das vom brasilianischen Institut für Öl, Gas und Biokraftstoffe (IBP) organisiert wird, findet vom 21. bis 24. September statt und präsentiert mehr als 650 Unternehmen aus Brasilien und der ganzen Welt. Die Konferenz wird führende Experten aus dem Energiesektor zusammenbringen und ist um mehr als 50 % gewachsen – ebenso wie die Ausstellungsfläche, die um 60 % größer sein wird als bei der Ausgabe 2024.

Es werden rund 75.000 Besucher aus aller Welt erwartet, die die 117.000 m² große Ausstellungsfläche füllen werden. Dies unterstreicht die Anziehungskraft der Veranstaltung auf internationale Besucher und trägt dazu bei, Partnerschaften und Geschäftsmöglichkeiten auf dem brasilianischen Markt zu stärken. Es wird erwartet, dass die Veranstaltung die letzte Ausgabe übertrifft, bei der 11 % der Besucher aus dem Ausland kamen: USA, Argentinien, China, Norwegen, Vereinigtes Königreich, Italien, Frankreich, Niederlande, Kolumbien und Mexiko. Eintrittskarten sind ab sofort hier erhältlich.

Das Programm umfasst weltweit führende Persönlichkeiten und spiegelt die Bedeutung der ROG.e 2026 wider: Patrick Pouyanné, Geschäftsführer von TotalEnergies; Maria João Carioca, Co-Geschäftsführer und Finanzvorstand von Galp; Tengku Muhammad Taufik, Präsident und Konzerngeschäftsführer von Petronas; Ølivind Tangen, Geschäftsführer von SBM Offshore; sowie Magda Chambriard, Präsidentin von Petrobras; und weitere Führungskräfte aus anderen Unternehmen. Das Programm ist hier verfügbar.

Für ausländische Delegationen wird im Rahmen der ROG.e 2026 das „Global Access Program" ins Leben gerufen. Es unterstützt internationale Gruppen bereits ab ihrer Ankunft durch Beratung, Zugang zu Informationen und Unterstützung bei der Terminplanung und fördert so Geschäftsmöglichkeiten in Brasilien. Als eines der Highlights des Programms wird die Global Lounge als exklusiver Ort dienen, der sowohl als Empfangs- als auch als Treffpunkt fungiert. Dort haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Experten aus der Öl- und Gasbranche ins Gespräch zu kommen, um ein tieferes Verständnis des Marktes zu erlangen und auf der Veranstaltung Kontakte zu knüpfen.

Die ROG.e 2026 verbindet Networking, Business sowie immersive und kulturelle Erlebnisse und bietet 13 Rahmenveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen, darunter die iUP Innovation Connections, das Supply Chain Forum, die Multienergy & Decarb Arena sowie die Literary Arena, die Masterclasses, der EnergyRun und ein Golfturnier sowie tägliche Konzerte und in die Messe integrierte Begegnungsräume.

Allgemeine Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Website: https://roge.energy/.

Informationen zum IBP finden Sie unter www.ibp.org.br und.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2999964/ROG_e___Arte_para_disparo_de_release_internacional__1.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/brasilien-wird-gastgeber-des-weltweit-groWten-energiefestivals-302811775.html

Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.