MÜNCHEN, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- BIWATT hat heute auf der Intersolar Europe 2026 seine neue Speicherbatterie „PowerNest R5" für Privathaushalte sowie die Speicherbatterie „PowerLake I3" für Gewerbe und Industrie vorgestellt und damit sein Portfolio an Natrium-Ionen-Energiespeichern für private und gewerbliche Anwendungen erweitert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen zur Batterieintegration hat BIWATT eine aktive Rolle bei der Entwicklung auf Zellebene übernommen und bereits in den frühesten Phasen der Produktentwicklung die Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Energiespeicheranwendungen definiert. Dieser Ansatz hat es dem Unternehmen ermöglicht, eine spezielle Natrium-Ionen-Batterieplattform zu entwickeln, die speziell für die Energiespeicherung optimiert ist.
Die Markteinführung der R5- und I3-Modelle ist ein weiterer Schritt im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Kommerzialisierung von Natrium-Ionen-Energiespeichern durch BIWATT. Das Unternehmen hatte zuvor seine rackmontierbaren PowerNest R2- und stapelbaren PowerNest R3-Natrium-Ionen-Batterien vorgestellt, die beide mittlerweile auf internationalen Märkten kommerziell ausgeliefert werden.
Das neue PowerNest R5 basiert auf derselben Technologieplattform und bietet modulare Skalierbarkeit, intelligente Batterieoptimierung sowie aktive Ausgleichstechnologie für Energiespeicheranwendungen im Privathaushalt. Das PowerLake I3 erweitert die Plattform auf den gewerblichen und industriellen Markt und bietet flexible Einsatzmöglichkeiten sowie intelligente Wartungsfunktionen für Solar-plus-Speicher-Anlagen, Notstromversorgungen und dezentrale Energieprojekte.
Um die künftige internationale Marktexpansion zu unterstützen, treibt BIWATT zudem die UL1973-Zertifizierung und die UL9540A-Prüfung für seine Natrium-Ionen-Batterieprodukte voran und bekräftigt damit sein Bekenntnis zu hohen Sicherheitsstandards.
„Bei der Energiespeicherung geht es um mehr als nur die Wahl der Batteriechemie", betonte Owen, CEO von BIWATT, in seiner Rede anlässlich der Auftaktveranstaltung. „Unser Schwerpunkt lag darauf, uns intensiv an Innovationen auf Zellebene zu beteiligen und Natrium-Ionen-Batterien zu entwickeln, die speziell für Energiespeicheranwendungen konzipiert sind. Die Markteinführung von R5 und I3 spiegelt dieses langfristige Engagement wider."
Heute kommen Natrium-Ionen-Produkte von BIWATT in mehr als 20 Ländern zum Einsatz, vor allem in Europa, was die zunehmende kommerzielle Verbreitung von Natrium-Ionen-Energiespeichern verdeutlicht.
Informationen zu BIWATT
BIWATT ist ein Innovator im Bereich digitaler Ökostrom und ein Pionier der Natrium-Ionen-Technologie. Mit den Schwerpunkten Energiespeicherung und Systemintegration bietet BIWATT ein umfassendes Natrium-Ionen-Ökosystem für Anwendungen in den Bereichen Privathaushalte, Mobilität und Gewerbe, darunter Batteriesysteme, für Natrium-Ionen-Batterien optimierte Wechselrichter sowie eigens entwickelte BMS-, Cloud-Plattform- und intelligente App-Lösungen.
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Rita Ouyang
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E-Mail: Biz@biwattpower.com
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.