AMSTERDAM, July 8, 2026 /PRNewswire/ -- Asia shows a resilient but uneven B2B credit environment, where risk is fragmenting rather than deteriorating broadly, finds the Atradius Payment Practices Barometer Asia, published today. The survey analyses feedback from 2145 suppliers across China, Hong Kong, India, Indonesia, Japan, Singapore, Taiwan, and Vietnam and finds that smaller companies and sectors vulnerable to liquidity pressure, volatile demand and complex supply chains face the greatest challenge.

This dynamic creates a two-speed credit landscape, warns Silvia Ungaro, Senior Advisor on B2B payment trends at Atradius:
"Risk is becoming more concentrated rather than widespread, masking a widening gap in performance. Stronger companies sustain stable payment behaviour, while weaker segments face rising strain that remains less visible in aggregate data."
Exposure varies sharply by sector, reflecting structural differences in operating models:
Company size reinforces the divide. Larger firms sustain stronger payment performance through better financing access and diversified customer bases. Smaller firms face greater exposure to delayed payments and tighten terms to protect liquidity, limiting flexibility and increasing vulnerability to shocks.
This strain is already visible in payment behaviour. Survey data shows a recent rise in late payments, with over 80% of suppliers affected, highlighting the weakening in payment discipline. This trend is primarily driven by customer cash flow stress, which reduces liquidity, weakens cash flow planning and increases reliance on external funding. In response, many firms delay their own payments, transmitting pressure across supply chains and amplifying second order risk beyond the original point of stress.
Business sentiment points to continued uncertainty for the future, says Ungaro:
"Companies are almost evenly split between expecting payment conditions to improve or deteriorate in the months ahead, highlighting an uncertain outlook even as underlying risks continue to build."
This regional view reflects patterns observed across Asia's key trade markets, while underlying risk varies significantly at country and sector level. For more information, visit https://group.atradius.com/knowledge-and-research.
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Press contact:
Pavel Gómez del Castillo
pavel.gomezdelcastillo@atradius.com
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.