Ampace definiert die Rolle von USV-Batterien in KI-Rechenzentren auf dem Datacloud Global Congress 2026 neu

03.06.2026

CANNES, Frankreich, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ampace ist diese Woche auf dem Datacloud Global Congress 2026 (Stand 301, Halle Palais -1, Cannes) vertreten und präsentiert dort seine neuesten USV-Lithium-Ionen-Batterielösungen, die speziell für den Strombedarf moderner KI-Rechenzentrumsinfrastrukturen entwickelt wurden.

Der europäische Markt für Rechenzentren steht unter beispiellosem Druck. Die Gesamtkapazität in der Region wird voraussichtlich bis Ende 2026 die 10-GW-Marke überschreiten – ein Rekordwert, der jedoch nach wie vor nicht ausreicht, um den durch KI bedingten Bedarf zu decken. Gleichzeitig erreichen KI-Implementierungen der nächsten Generation Rack-Dichten von über 100 kW, was zu Lastschwankungen im Millisekundenbereich führt, für deren Abfederung herkömmliche USV-Infrastrukturen nicht ausgelegt sind.

Das Vorzeigemodell von Ampace, der PU200, wurde entwickelt, um Rechenzentren dabei zu unterstützen, die zunehmend dynamischen KI-Workloads zu bewältigen und dabei ein hohes Maß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Flexibilität bei der Bereitstellung zu gewährleisten. Das System basiert auf der von Ampace entwickelten Semi-Solid-State-Zellenarchitektur und reduziert die Bildung von Gasen bei thermischem Durchgehen im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien um 58 %; es ist für den Langzeitbetrieb in anspruchsvollen Rechenzentrumsumgebungen ausgelegt. Diese Technologie entspricht dem wachsenden Bedarf in Europa an sichererer Infrastruktur mit längerer Lebensdauer, die sowohl die betriebliche Effizienz als auch Nachhaltigkeitsziele unterstützt.

Die umfassende PU-Serie deckt Anwendungsbereiche von mehrstündiger Energiespeicherung bis hin zu Batterie-Backup-Reaktionszeiten von unter 90 Sekunden ab und wurde entwickelt, um den zunehmend vielfältigen Stromanforderungen gerecht zu werden, die sich bei der Bereitstellung von KI-Rechenzentren ergeben.

Dieser Ansatz spiegelt einen wachsenden Konsens in der Branche wider, wonach Batterien in den Energiesystemen des KI-Zeitalters eine aktivere Rolle spielen sollten. Da KI-Workloads immer dynamischer werden, entwickelt sich die Energiespeicherung über ihre traditionellen Backup-Funktionen hinaus weiter, um Lastenausgleich, die Ausfallsicherheit der Infrastruktur und eine effizientere Nutzung bestehender USV-Systeme zu unterstützen.

Am 3. Juni von 12:20 bis 13:00 Uhr wird James Li, General Manager des Geschäftsbereichs UPS, Datacenter und Telecom bei Ampace, an einer Podiumsdiskussion auf der Discovery Stage zum Thema „Ist Wechselstrom oder Gleichstrom besser für die Anforderungen der hochdichten Rechenzentren von morgen geeignet?" teilnehmen. Lile unterstützt die globale Strategie von Ampace im Bereich der unternehmenskritischen Stromversorgung und der energiespeicherbasierten Lösungen auf Anwenderseite.

Informationen zu Ampace

Ampace Technology Limited ist ein weltweit anerkannter Innovator im Bereich neuer Energietechnologien und hat sich auf geschäftskritische Stromversorgungsinfrastrukturen für Rechenzentren spezialisiert. Das Unternehmen bietet USV-Energiespeichersysteme auf der Gleichstromseite sowie leistungsstarke BBU-Batteriezellen an, gestützt auf vertikal integrierte Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten, die von der Zelltechnologie bis hin zur vollständigen Systemintegration reichen. Ampace verfügt über Zertifizierungen wie CNAS, ISO 17025 und IATF 16949 und bedient weltweit über 50 Millionen Kunden in den Bereichen Energiespeicherung, E-Mobilität und Elektrowerkzeuge. Ampace hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Grundlage für eine intelligente Energieversorgung im Zeitalter der KI zu schaffen.

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Oberleitungsdefekt bei Bardowick bringt ICE-Verkehr durcheinander

04.05.2026

Ein gerissener Fahrdraht hat am Mittag den Bahnverkehr im Norden Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Nahe Bardowick bei Lüneburg prallte ein ICE auf dem Weg von Hamburg nach München gegen eine herunterhängende Oberleitung. In dem betroffenen Zug, dem ICE 589, sitzen nach Angaben der Bundespolizei rund 460 Reisende fest. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick auf Höhe der Straße Witwenkamp, dass die Oberleitung in den Fahrbereich ragte, und leitete umgehend eine Vollbremsung ein. Da die Oberleitung unter einer Spannung von etwa 15.000 Volt steht, besteht nach Einschätzung einer Sprecherin der Deutschen Bahn potenziell Lebensgefahr im unmittelbaren Bereich des Schadens. Die Passagiere sollen über einen anderen Zug evakuiert werden; wie lange dies dauern wird, ist laut Bundespolizei noch unklar.

Der Vorfall führt im Fernverkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Achse zu erheblichen Störungen. Züge zwischen Hamburg und Berlin werden aktuell über Hannover umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen führt. Auch der Regionalverkehr ist betroffen: Die Metronom-Linien RE3 und RB31 verzeichnen auf der Strecke Hamburg–Lüneburg–Uelzen massive Verspätungen und Teilausfälle. Zur Entlastung wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Ursache für den Oberleitungsschaden ist bislang ungeklärt. Spezialteams der Bahn und Einsatzkräfte der Bundespolizei sind vor Ort, um die Lage zu sichern und die Evakuierung der Fahrgäste vorzubereiten. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren und mehr Zeit für ihre Verbindungen einzuplanen.