SEOUL, South Korea, Sept. 9, 2026 /PRNewswire/ -- Amorepacific Museum of Art (APMA, Director: Seungchang Jeon) presents Sol LeWitt: Open Structure, a solo exhibition dedicated to Sol LeWitt (1928–2007), one of the defining figures of Conceptual art. Opening on September 1, the exhibition marks the first large-scale survey of the artist's work in Korea, bringing together 45 works across wall drawings, structures, paintings, photographs, prints, and archival materials to offer a comprehensive exploration of his practice.
Widely recognized as a leading figure in Conceptual art, LeWitt explored how a single idea could be realized in multiple forms through simple geometric elements, rules, and repetition. His work has had a lasting influence on the development of contemporary art since the 1960s.
The exhibition features 13 wall drawings alongside structures, paintings, photographs, prints, and archival materials, tracing LeWitt's practice from his early structural works to his later color-based compositions. A highlight of the exhibition is the artist's renowned wall drawings, which are recreated for each presentation based on LeWitt's written instructions.
Typically installed by artists trained by The LeWitt Estate, the wall drawings in the exhibition were realized in collaboration with 'APMA MAKERS,' a group of 23 art students from universities and graduate schools across Korea. The participants worked under the guidance of trained representatives from The LeWitt Estate to interpret the artist's instructions and experienced the distinctive process through which LeWitt's works are brought to life.
In conjunction with the exhibition's opening, various programs including lectures and curator-led tours are offered throughout the exhibition period. These programs are designed to enrich the viewing experience by deepening the understanding of LeWitt's ideas and working methods, while highlighting the key principles of Conceptual art.
Organized in collaboration with The LeWitt Estate, the exhibition is based on a touring presentation that originated at the Museum of Contemporary Art Tokyo (MOT). At APMA, the exhibition has been expanded in both scale and content for its Seoul presentation.
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.