Ajax verabschiedet Godts in Paris mit einer stilvollen Botschaft: THE FUTURE BELONGS TO YOUNG GODTS (Wortspiel mit Godts' Nachnamen und dem englischen „young gods" - „junge Götter" - sowie mit Ajax' Botschaft, dass die Zukunft der Jugend gehört)

16.08.2026

PARIS, 16. August 2026 /PRNewswire/ -- Ajax verabschiedet Godts in Paris mit einer stilvollen Botschaft:

THE FUTURE BELONGS TO YOUNG GODTS

The banner Ajax placed along the Seine.

Gestern wurde bekannt, dass Mika Godts Ajax verlässt und zu Paris Saint-Germain wechselt. Der Flügelspieler durchlief die Ajax-Jugendakademie und verlässt den Verein nun für eine Ablösesumme von 55 Millionen Euro, was einen Saisonrekord in der niederländischen „Eredivisie" darstellt.

Ajax verabschiedete Godts stilvoll und enthüllte im Herzen von Paris ein riesiges Transparent. Mit dieser Geste wünschte ihm der Verein alles Gute in Paris und machte dabei eines ganz deutlich: Die Jugend ist die Zukunft – eine Philosophie, die Ajax seit über 125 Jahren verkörpert.

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.