Ausländische Investoren zeigen ein verstärktes Interesse an deutschen Unternehmen und übernehmen diese in einer Serie von Transaktionen. Laut einer Analyse der Beratungsgesellschaft KPMG ist das Übernahmevolumen massiv gestiegen und erreicht nun fast 129 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 134 Prozent innerhalb eines einzigen Jahres.
Besonders Investoren aus den USA treiben diese Entwicklung voran und wickeln regelmäßig Milliardendeals ab. Deutsche Firmen sind bei US-Investoren derzeit so beliebt wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Diese Entwicklung führt in der Öffentlichkeit zu Diskussionen darüber, ob Deutschland derzeit einen wirtschaftlichen Ausverkauf erlebt.
Die Experten der Beratungsgesellschaft KPMG sehen in diesem Trend jedoch keinen Grund zur Sorge. Ein KPMG-Experte geht explizit nicht von einem Ausverkauf aus. Im Gegenteil wird die hohe Attraktivität des Standorts und der Unternehmen durch die steigenden Investitionszahlen unterstrichen.
Die Verdoppelung des Deal-Volumens innerhalb kurzer Zeit verdeutlicht die strategische Bedeutung deutscher Firmen für globale Akteure. Während die Menge der Übernahmen zunimmt, bewerten die Analysten die Situation als positiv für die Wirtschaft. Die Daten belegen eine starke Nachfrage nach deutschem Know-how und Marktpräsenz.



